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Amnesty warnt vor Flüchtlingscamps wie in Idomeni - mitten in Österreich

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Österreichs geplante Asylnotverordnung soll es der Regierung ermöglichen, Asylanträge direkt an der Grenze abzulehnen, sobald eine Obergrenze von 37.000 Anträgen erreicht ist. Nach Berechnungen der österreichischen Zeitung "Krone" wird das vermutlich im Dezember der Fall sein.

Rechtlich ist die Verordnung umstritten, denn eine Abweisung von Asylanträgen direkt an der Grenze bedeutet, dass das Recht auf Asyl in Österreich faktisch ausgesetzt würde. Als Unterzeichner der Europäischen Grundrechtecharta ist das Land aber verpflichtet, Asyl zu gewähren.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International befürchtet jetzt: Wenn Österreich die Flüchtlinge an der Grenze abweist, könnte das schlimme Folgen haben. Mehr dazu erfahrt ihr im Video.

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(lk)