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"Keiner ist verlässlicher": Diana Sandmann nimmt ihren Ex Franz Beckenbauer in Schutz

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Diana Sandmann war in den 80er-Jahren mit Franz Beckenbauer liiert

Es sind keine leichten Zeiten für Franz Beckenbauer. Die Schweizer Justiz hat ihn in der Mangel. Ihre Bundesanwaltschaft hat gegen den Kaiser ein Ermittlungsverfahren wegen des "Verdachts des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Geldwäscherei sowie der Veruntreuung" eingeleitet. Nun stärkt ihm seine einstige Lebensgefährtin Diana Sandmann, mit der Beckenbauer in den 80er-Jahren zusammen war, öffentlich den Rücken. Und findet im Gespräch mit der Zeitschrift "Bunte" klare Worte.

"Ich kenne Franz seit über 40 Jahren. Ich kenne keinen anderen Menschen, der integerer und verlässlicher ist", sagt die Malerin. Mit Beckenbauer war sie zwölf Jahre liiert. Was aktuell mit ihm passiere, habe er "nicht verdient. Für mich ist das Rufmord". Vielmehr verdiene er "nach wie vor Anerkennung" dafür, dass er die Fußball-WM 2006 nach Deutschland geholt habe. Das Sommermärchen habe schließlich das Bild Deutschlands in der Welt nachhaltig zum Besseren verändert, so Sandmann gegenüber "Bunte".

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Die Vorwürfe seien "grotesk"

Dass Beckenbauer im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 Betrug und Veruntreuung vorgeworfen werde, kommentiert Sandmann so: "Jedem war klar, dass eine WM-Vergabe in diesem FIFA-System stets nicht über die Bühne gegangen ist, ohne dass Gelder geflossen sind. Vielleicht haben sich die Zeiten geändert. Franz aber heute daraus einen Vorwurf zu machen, finde ich grotesk."

Der ehemaligen Sport-Fotografin missfalle vor allem, dass offensichtlich vollkommen missachtet werde, "dass Franz Beckenbauer auch eine Familie hat, die jetzt mit diesen unverhältnismäßigen Vorwürfen konfrontiert wird". Beckenbauer und seiner Familie wünsche sie "viel Stärke, all diese Widerlichkeiten, Grausamkeiten, Erniedrigungen und Respektlosigkeiten gut zu verkraften".