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US-Wahlkampf: Trump führt laut Umfrage vor Clinton

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TRUMP
Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Canfield, Ohio | Reuters
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  • Donald Trump hat einer Umfrage von CNN zufolge seine Rivalin Hillary Clinton überholt
  • Das ist aber kein Grund zur Panik: In den meisten anderen Umfragen liegt Trump noch hinten

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat in einer Wahlumfrage die Führung erlangt. Der Erhebung des Nachrichtensenders CNN zufolge würden derzeit 45 Prozent der Wahlberechtigten für Trump stimmen, 43 Prozent für seine demokratische Rivalin Hillary Clinton. Neun Prozent der Stimmen würden demnach auf Kontrahenten anderer Parteien entfallen.

Die Lage in den Umfragen ändert sich ständig: Regelmäßig löst der Vorsprung eines Widersachers den anderen ab, dazu kommen Gleichstände. Insgesamt allerdings habe Clinton häufiger in Führung gelegen, heißt es bei CNN.

Clinton verliert trotz Schwierigkeiten für Trump

Anfang August habe sie derselben Umfrageserie zufolge acht Prozentpunkte in Führung gelegen. Dieser Vorsprung ist abgebaut - trotz erheblicher Turbulenzen für Trump, personeller Verschiebungen in seinem Wahlkampfteam und Unterstützungsbekundungen führender Republikaner für Clinton.

Derselben Befragung zufolge glauben 59 Prozent der Wähler unabhängig von ihrer persönlichen Meinung, dass Clinton den Kampf um die Präsidentschaft gewinnen wird - Trump trauen dies lediglich 34 Prozent zu. Gewählt wird am 8. November.

Derzeit wollen mehr Wahlmänner für Clinton stimmen

Umfragen zum Präsidentschaftswahlkampf erscheinen allerdings regelmäßig mit abweichenden Ergebnissen. Eine einzige Studie ist daher kein sicheres Anzeichen, wer tatsächlich vorn in der Wählergunst steht. Eine Übersicht:

- Im Durchschnitt der aktuellen US-weiten Umfragen liegt Clinton vorn, sie büßte aber im Vergleich zur vergangenen Woche ein.

- NBC/SM: Clinton (48), Trump (42); IBD/TIPP: Clinton (44), Trump (43); Fox News: Clinton (48), Trump (42).

- Die Website RealClearPolitics addiert die Ergebnisse von aktuellen Umfragen auf eine Summe von derzeit 229 Wahlmännern für Clinton und 154 für Trump, 155 sind noch nicht zuzuordnen. Die Mehrheit ist bei 270 erreicht. Wahlmänner wählen im Auftrag der Wähler den Präsidenten, es findet also keine Direktwahl statt.

- Manche Umfragen haben eine Fehlermarge von bis zu fünf Punkten. Viele Institute betonen, dass starke Schwankungen und Änderungen möglich sind, der Wahlausgang also trotz mancher derzeit klarer Datenlage noch offen ist.

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(lk)