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G20-Gipfel: Das steckt zwischen dem Todesblick zwischen Obama und Putin

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OBAMA PUTIN G20
Wenn Blicke töten könnten... Putin und Obama während des G20-Gipfels in China | Sputnik Photo Agency / Reuters
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  • Beim G20-Gipfel tauschten Obama und Putin einen Todesblick aus
  • Zuvor hatten sich die beiden Präsidenten zum Vier-Augen-Gespräch getroffen
  • Obama hatte die Hacker-Angriffe Russlands auf die USA angesprochen

Dass Russlands Präsident Wladimir Putin und der US-amerikanische Präsident Barack Obama nicht gerade die besten Freunde sind, ist bekannt. Einen erneuten Beweis dafür lieferte jetzt ihr Treffen während des G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou. Dort warfen sich die beiden Präsidenten einen nahezu tödlichen Blick zu.

Den "Todesblick" hielt ein Fotograf fest, nachdem sich Obama und Putin zum Vier-Augen-Gespräch am Rande des Gipfels getroffen hatten.

Während des 90-minütigen Gesprächs soll Obama gefordert haben, Regeln für die Internetnutzung der einzelnen Länder aufzustellen, wie die "Daily Mail" berichtete. Dabei bezog sich Obama auf die vergangenen Hacker-Angriffe auf die USA, hinter denen Russland vermutet wird.

Nachdem auf WikiLeaks interne E-Mails der Demokraten aufgetaucht waren, ermittelt das FBI. Die USA vermuten Russland hinter dem Angriff und befürchten eine gezielte staatliche Einflussnahme Russlands auf den US-Wahlkampf.

Obama verglich das Internet mit einer Waffe

In seinem Gespräch mit Putin soll Obama das Internet nun mit einer Waffe verglichen haben. Er warnte davor, dass das Internet nicht auf einmal zum "Wilden Westen" verkommen sollte, in dem "Länder mit großen Cyber-Kapazitäten sich an ungesunden Wettbewerben beteiligen und darüber Konflikte austragen", zitierte ihn die "Daily Mail".

Putin sagte schon in der Vergangenheit, er wisse nicht, wer sich hinter den Hacker-Angriffen verberge.

Obama hatte im Anschluss des Gespräches laut der "Daily Mail" gesagt, das Treffen sei "offen und geschäftlich" verlaufen - und wenn man sich diesen Blick-Austausch ansieht, offenbar auch nicht allzu freundlich.

In den Sozialen Medien sorgte der Todesblick zwischen den Präsidenten für einige Belustigung:

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