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Landtagswahlen: Das ist das vorläufige amtliche Endergebnis

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  • Die SPD gewinnt die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern
  • Die AfD wird zweitstärkste Kraft und überholt die CDU
  • Die Grünen fliegen aus dem Landtag

Das vorläufige amtliche Endergebnis der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern steht nun fest. Die SPD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern trotz schwerer Verluste gewonnen und kann weiterregieren. Nach Auszählung aller Stimmen erzielte sie 30,6 Prozent.

Der bisherige Koalitionspartner CDU kassierte eine bittere Niederlage und musste erstmals die AfD an sich vorbeiziehen lassen. Die zieht mit 20,8 Prozent auf Anhieb als zweitstärkste Kraft ins Landesparlament. Dahinter kam die CDU auf 19,0 Prozent. Die Linke fiel auf 13,2 Prozent.

Die Rechtspopulisten profitierten ein Jahr nach der Öffnung der Grenzen vom Unmut der Bürger über die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel, die im Nordosten ihren Wahlkreis hat.

Bittere Niederlage für die Grünen

Die Grünen halbierten sich fast und scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. Mit 4,8 Prozent gehören sie dem Landtag nicht mehr an. Auch die rechtsextreme NPD flog mit 3,0 Prozent aus dem Landtag - dem letzten, in dem sie noch saß. Die FDP verfehlte mit ebenfalls 3,0 Prozent die Rückkehr ins Parlament.

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Dies ergibt folgende Sitzverteilung: SPD 26, AfD 18, CDU 16, Linke 11. Die Wahlbeteiligung lag mit 61,6 Prozent deutlich über der von 2011 (51,5).

Sowohl Rot-Schwarz als auch Rot-Rot sind als Koalition möglich

Jetzt stellt sich die Frage, welche Koalition das Land in Zukunft führen wird. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) ließ zunächst offen, mit welchem Partner er in den kommenden fünf Jahren regieren will.

Die stabilste Mehrheit hätte eine erneute Koalition mit der CDU wie in den vergangenen zehn Jahren. Möglich wäre aber auch eine Regierung mit der Linken. Rot-Rot gab es in Schwerin bereits von 1998 bis 2006.

Sellering sagte, er werde nun mit den anderen Parteien reden. Gegen eine neue Koalition mit der CDU spreche nichts. Die SPD habe aber auch sehr gut mit der Linken regiert. Eine Zusammenarbeit mit der AfD hatten alle Parteien ausgeschlossen.

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