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Ein Mann gerät im Restaurant in einen Streit - dann finden Ärzte diesen Gegenstand in seinem Gehirn

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Man kann sich kaum vorstellen, dass so etwas überhaupt passiert - geschweige denn, dass der Patient es auch noch überlebt. Tatsächlich ist es aber nicht einmal ein Einzelfall:

Ein junger Mann kam mit einer kleinen Schwellung und einer Wunde unter dem Auge ins Krankenhaus.

Die Ärzte konnten dann kaum glauben, was sie auf der Röntgenaufnahme seines Kopfes sahen: Ein abgebrochenes Essstäbchen steckte sehr tief in seinem Gehirn. Offenbar hatte sein eigener Bruder es dem Mann bei einem Streit in einem Restaurant ins Gesicht gerammt. Das Stäbchen gelangte durch die Augenhöhle direkt ins Gehirn.

Doch der Mann überlebte und trug nur eine leichte Schwäche in der linken Körperhälfte davon.

Ungewöhnlicher Fall

Eine ähnliche Entdeckung konnten Mediziner bereits vor ein paar Jahren auf einer Röntgenaufnahme machen. Und die nüchterne Beschreibung der Ärzte in dem medizinischen Fachjournal "Skull Base" kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch für die Ärzte ein ganz besonderer Fall gewesen sein muss. Ein Fall von Riesenpech und Riesenglück.

Unfall auf einer Hochzeit

Eine 38-jährige Frau war als Gast auf einer Hochzeit in London geladen. Sie tanzte und hielt dabei Essstäbchen in der Hand. Ein anderer Gast rempelte sie von hinten an, sie stolperte und fiel hin. Dabei landete sie so unglücklich, dass sich eines der Stäbchen in ihren Mundraum bohrte.

Die Frau wurde sofort ins King's Hospital gebracht. Ihr Kreislauf war stabil, sprechen konnte sie allerdings nicht mehr.

stäbchen

Die Patientin wurde umgehend operiert. Doch die Entfernung des Stäbchens stellte sich als schwierig heraus. Die Ärzte konnten es nicht am Stück entfernen, da es zu stark feststeckte. Das Stäbchen musste teilweise herausgebohrt werden, ein anderer Teil wurde durch den Rachen geschoben.

Die Patientin ist geheilt

Nach ein paar Tagen konnte die Patientin allerdings entlassen werden. Ihre Gesichtszüge konnte sie wieder normal kontrollieren, lediglich ihre linken Stimmbänder waren in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Ärzte verschrieben ihr Sprachtherapie - weitere Schäden würde sie von dem Unfall nicht davon tragen.

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(glm)