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"Du sollst nicht töten"-Star Veronica Ferres: Das rät sie dem Schauspiel-Nachwuchs

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VERONICA FERRES
Veronica Ferres gibt auch dem Schauspiel-Nachwuchs Rat - am Montag ist sie in dem ZDF-Film "Du sollst nicht töten" zu sehen | Stefanie Loos / Reuters
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Schauspielerin Veronica Ferres (51) ist am Montag zum vierten Mal in ihrer Rolle als Polizeiseelsorgerin Lena Fauch zu sehen. Doch auch in der Film-Reihe "Du sollst nicht töten" (am 5. September, 20.15 Uhr, im ZDF) ist bei Weitem nicht das einzige Projekt der vielbeschäftigten Künstlerin. Unter anderem kümmert sie sich auch um den Nachwuchs, wie sie im Interview mit spot on news erklärt.

Sie gelten als eine der wenigen Schauspielerinnen, die von ihrem Beruf leben können. Beschäftigen Sie sich auch mit dem Schauspiel-Nachwuchs?

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Veronica Ferres: Ja. Ich coache und unterrichte viele vor den Aufnahmeprüfungen an Schauspielschulen. Ich schlage aber auch junge Künstler bei Casting-Agenten vor.

Was ist der wichtigste Tipp?

Ferres: Es ist wichtig, ganz viel zu lernen, vom Motorrad fahren über das Reiten bis zum Kickboxen und Fechten. Dann sollte man Rollen vorbereiten, die etwas mit einem zu tun haben, bei denen einem etwas einfällt. Und dann sollte man niemals das tun, was andere erwarten. Man sollte an sich selbst glauben und sich und seinen eigenen Wünschen, Vorstellungen und Ideen treu bleiben.

Sie leben nicht nur in Deutschland, sondern sind auch häufig in den USA oder täuscht das?

Ferres: Das stimmt. Der Sohn meines Mannes studiert dort und ich pendele.

Sie arbeiten dort aber auch viel. Wie groß ist der Unterschied zwischen Hollywood-Set und einem deutschen Set?

Ferres: Das macht für mich überhaupt keinen Unterschied. Für mich hat zum Beispiel "Lena Fauch" einen genauso hohen Stellenwert, wie meine vielen internationalen Arbeiten, weil ich hier lebe. Mein Lebensmittelpunkt ist hier und außerdem ist Deutsch meine Muttersprache.

Am Montag läuft "Lena Fauch - Du sollst nicht töten" (ZDF). Was steht als nächstes an?

Ferres: Wir sind jetzt kurz vor Drehbeginn einer Bestsellerverfilmung "Unter deutschen Betten". Ich spiele einen ehemaligen Schlagerstar, der seine Putzfrau schlecht behandelt und in eine Situation kommt, dass diese Putzfrau letztlich die einzige ist, die ihr noch die Türe öffnet. Heiner Lauterbach spielt meinen fiesen Ehemann, Milan Peschel eine komische Rolle und Monika Gruber meine Chefin.