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Tauber: Bitteres CDU-Ergebnis - "Unmut und Protest" im Nordosten

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TAUBER
CDU-Generalsekretär Peter Tauber | Getty
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CDU-Generalsekretär Peter Tauber führt die schwere Schlappe seiner Partei bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auf weit verbreiteten "Unmut und Protest" in der Bevölkerung zurück. Dies habe offensichtlich zu großen Teilen "mit der Diskussion über die Flüchtlinge" zu tun, sagte er am Sonntagabend in Berlin.

"Dieses Ergebnis und das starke Abschneiden der AfD ist bitter", sagte Tauber. Die Rechtspopulisten waren aus dem Stand an der Union in Mecklenburg-Vorpommern vorbeigezogen. Prognosen zufolge errangen sie rund 21 Prozent, die CDU erhielt etwa 19 Prozent der Stimmen.

Das Abschneiden der AfD und ihrem Spitzenkandidaten Leif-Erik Holm war im Vorfeld mit großer Spannung erwartet worden, internationale Medien reisten zur Berichterstattung an.

Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gilt als wichtiger Stimmungstest für Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundestagswahl im nächsten Jahr. Die AfD hatte vor allem mit extremen Positionen zur Flüchtlingspolitik und der Ablehnung der etablierten Parteien Wahlkampf gemacht.

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