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AfD-Chefin Petry: Wahlergebnis ist Quittung für "katastrophale Migrationspolitik"

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PETRY
AfD-Chefin Frauke Petry bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern | Getty
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  • AfD-Chefin Frauke Petry schreibt den Erfolg ihrer Partei der Schwäche der anderen Parteien zu
  • Die Rechtspopulisten hatten in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Stand 21 Prozent geholt

Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry sieht im Erfolg ihrer Partei bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern vor allem ein Signal gegen die bisherigen Landtagsparteien. Die AfD habe aus allen Parteien Wähler für sich gewinnen können, sagte Petry. "Das liegt daran, dass sie die Wähler zu lange nicht gehört haben", kommentierte sie.

Die rechtspopulistische Partei liegt laut Prognosen bei rund 21 Prozent der Stimmen und war damit aus dem Stand an der CDU vorbeigezogen.

Mehr zum Thema: Die Meck-Pomm-Wahl im Live-Blog

Berlins Bürgermeister Müller: "Zeichen gegen rechts setzen"

Dass ein Teil der Wähler von der NPD zur AfD gewandert ist, wollte Petry nicht als Problem sehen. Sie betonte, die "katastrophale Migrationspolitik" von Kanzlerin Angela Merkel habe auch im Nordosten andere Politikfelder überschattet. "Wir haben die CDU in die Schranken verwiesen", sagte sie. Man wolle nun in Schwerin "gute Oppositionsarbeit" leisten, eine Fundamentalopposition werde es nicht geben, kündigte Petry an.

In Berlin, wo in zwei Wochen gewählt wird, haben sich sowohl der Regierende Bürgermeister Michael Müller wie auch sein Herausforderer, CDU-Chef Frank Henkel, deutlich von der AfD distanziert. "Wir werden in Berlin weiter ein klares Zeichen gegen Rechts setzen", betonte Müller.

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