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"Frostig, kein Tauwetter": So missmutig spricht Putin über das Verhältnis zu den USA

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PUTIN SNOW
Wladimir Putin beschreibt die Beziehung zu den USA als "frostig". | AFP via Getty Images
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  • Das Verhältnis zwischen den USA und Russland ist weiterhin angespannt
  • Vor dem G20-Gipfel bezeichnete Wladimir Putin es als "frostig"
  • Dennoch sei ein Gespräch mit Barack Obama möglich

Kurz vor dem G20-Gipfel in China hat der russische Präsident Wladimir Putin gemischte Signale Richtung USA gesandt.

Das Verhältnis zu Washington sei frostig, aber das sei nicht die Schuld Moskaus, sagte Putin am Samstag in Wladiwostok im Fernen Osten Russlands. Zugleich rief er die USA auf, ihren Einfluss auf die Ukraine geltend zu machen, um bei eine Konfliktlösung dort voranzukommen.

Der russische Staatschef wurde am Samstagabend zur G20 in der ostchinesischen Stadt Hangzhou erwartet. Ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama am Rande des Gipfels schloss der Kreml nicht aus, es war aber nicht fest geplant.

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Putin stellt Forderungen an die USA

Solange die USA nicht lernten, anderer Länder Interessen zu akzeptieren, "wird es kein Tauwetter geben", sagte Putin der russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Am Rande des Fernöstlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok hatte er dem Finanzdienst Bloomberg gesagt, Russland und die USA bewegten sich auf eine Einigung zu Syrien zu.

Für Frieden in der Ukraine müssten die Minsker Vereinbarungen erfüllt werden, sagte der Kremlchef. Er warf der prowestlichen Kiewer Führung vor, nicht die Gesetze zur Beilegung des Konflikts im Osten zu verabschieden. Moskau betrachtet sich in der Ukraine nicht als Konfliktpartei ungeachtet seiner Militärhilfe für die Separatisten.

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