Huffpost Germany

Eltern könnten ewig bereuen, dass sie ihren Kindern diese Namen gegeben haben

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Eltern überlegen meist monatelang, um den perfekten Namen für ihr Baby zu finden - vielleicht wissen sie schon Jahre vor der Geburt, wie sie ihren Nachwuchs nennen wollen.

Schließlich ist ein Name sehr wichtig: Er wird sich untrennbar mit seinem Träger verbinden und bei den anderen Menschen bestimmte Assoziationen über Charakter und Intelligenz hervorrufen.

Klar, dass viele dann davor zurückschrecken, ihre Kinder Kevin und Chantal zu nennen - mit den Namen werden meist negative Eigenschaften verbunden wie eine Studie der Universität Oldenburg nahelegt.

Umfrage: Deshalb bereuen Eltern ihre Namenswahl

Also lieber kein außergewöhnlicher Name? Wer für seine Kinder einen konventionellen Namen gewählt tat, sollte sich aber vorher noch diese Umfrage des amerikanischen Elternportals "Mumsnet" ansehen:

18 Prozent der 1.362 befragten User gaben demnach an, dass sie mit ihrer Namenswahl unzufrieden seien. Der am häufigsten genannte Grund ist überraschend: Der Name des Kindes sei zu gewöhnlich, sagte ein Viertel der Unzufriedenen. Elf Prozent meinten darüber hinaus, der Name hebe sich nicht von der Masse ab.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Der Ärger der betroffenen Eltern ist durchaus nachvollziehbar: Wenn auf dem Spielplatz und in den Klassenräumen nur noch beliebte und gewöhnliche Namen wie Mia, Ben, Emma und Jonas zu hören snd, geht der Anspruch auf Individualität und Besonderheit verloren. Die Namen werden langweilig.

Diese Namen könnten Eltern später bereuen

So könnte es sein, dass die Eltern, die ihren Kindern die beliebtesten Namen geben, dies später bereuen werden. Die beliebtesten Namen des Jahres 2015 sind bei den Mädchen:

  1. Mia
  2. Emma
  3. Hannah / Hanna
  4. Sofia / Sophia
  5. Anna

Bei den Jungen:

  1. Ben
  2. Jonas
  3. Leon
  4. Elias
  5. Finn / Fynn

Es muss ja nicht gleich Emelie-Extra sein

Also lieber ein ausgefallener Name für die Kinder? Immerhin: Nur zwei Prozent befürchteten nachträglich, dass ihr Kind wegen des Namens nicht ernst genommen werde. Zwar schütteln viele empört die Köpfe über Namen wie Joël November Severin und Emelie-Extra - aber die Eltern erstritten sich sogar vor Gericht das Recht, ihre Kinder so nennen zu dürfen und würden wohl in einer Umfrage angeben, mit dem Namen des Kindes zufrieden zu sein.

Es gibt aber auch dezentere unkonventionelle Namen für Kinder, wie unsere Liste mit 20 wunderschönen Kindernamen zeigt.

Auch auf HuffPost:

Sohn stiftet sie an: 82-Jährige rennt durch Stadt und macht Klingelstreiche

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Die Initiative Anderes Sehen e.V. etwa kümmert sich um die frühkindliche Förderung von blinden Kindern - ein Bereich, den die beiden Gründer zuvor als zutiefst vernachlässigt erfahren haben.

Nun setzen sie sich für Chancengleichheit für blinde Kinder ein. Anderes Sehen e.V. bietet Blindenstöcke für Kinder, die ihre ersten Schritte wagen, und entwickelt liebevoll gestaltete Tast-Bilderbücher.

Zudem hat die Initiative die Echoortungsmethode Klicksonar nach Deutschland geholt und bietet hierfür Schulungen an. Auch die Aufklärung von Betreuungspersonen und die Bereitstellung von Vorschulmaterialien gehören zum Angebot von Anderes Sehen e.V.

Unterstütze das Projekt jetzt und spende auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(glm)