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Fast jeder zweite Deutsche wünscht sich einen CSU-Kanzlerkandidaten

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  • Fast jeder zweite Deutsche würde es gerne sehen, wenn die CSU einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellte
  • Das ergab eine Umfrage für den "Focus"
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Da wird sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer freuen: Fast die Hälfte der Bundesbürger ist dafür, dass die CSU zur kommenden Bundestagswahl mit einem eigenen Kanzlerkandidaten antritt.

Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für das Nachrichtenmagazin "Focus".

Demnach wünschen 42 Prozent der Deutschen, dass die Union nicht, wie bislang, mit einem gemeinsamen Kandidaten von CDU und CSU in die Wahl geht, sondern dass die bayerische Schwesterpartei einen eigenen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 aufstellt.

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Im Osten Deutschlands sind 52 Prozent für einen CSU-Kanzlerkandidaten, im Westen 40 Prozent. Unter Anhängern der Unionsparteien CDU und CSU befürworten 34 Prozent den Vorschlag, unter Anhängern der AfD sogar 64 Prozent.

Das Institut befragte am 30. und 31. August 2016 insgesamt 1006 Personen. Die Fragestellung lautete: "Sollte die CSU für die nächste Bundestagswahl 2017 einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellen?" Antwortmöglichkeiten: "Ja", "nein", "weiß nicht, keine Angabe".

Die Frage des Kanzlerkandidaten von CDU und CSU ist noch offen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat noch nicht erklärt, ob sie 2017 antritt. Die CSU knüpft ihre Unterstützung an die Verständigung auf ein gemeinsames Programm, die bisher noch aussteht.

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