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Diese Worte eines AfD-Mannes lösen blankes Entsetzen im sächsischen Landtag aus

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  • Im sächsischen Landtag ist es zu einem Eklat gekommen
  • Ein AfD-Mann wünschte Politikern den Terrortod
  • Später entschuldigte er diese Worte als "Ausrutscher"
  • Der kontroverse Ausschnitt der Rede ist im Video oben zu sehen

Ein AfD-Abgeordneter im sächsischen Landtag hat einen Eklat ausgelöst. Sebastian Wippel sagte in einer aktuellen Stunde, er wünsche sich, dass Politiker im Bundeskanzleramt von Terroranschlägen getroffen würden. Das berichtet der MDR.

Nach dem Bericht des Senders sagte Wippel wörtlich:

"Unsere Bundeskanzlerin hat uns hier eine Suppe eingebrockt. Eine Suppe, die niemand bestellt hat, nach dem Rezept 'Wir schaffen das'. Das ist ein bisschen einfach. Und nun haben wir die Quittung bekommen, jetzt auch in Deutschland erstmalig mit den Anschlägen in Bayern und Baden-Württemberg. Leider hat es nicht die Verantwortlichen dieser Politik getroffen."

Bei den anderen Fraktionen im Landtag löste diese Äußerung Entsetzen aus. Der Pressesprecher der SPD, Marc Dietzschkau, schrieb auf Twitter: "Das #Pack im #saxlt wünscht sich den Terrortod von Politikern."

Der Präsident des Landtags, Matthias Rößler, erteilte Wippel einen Ordnungsruf.

Später entschuldige sich der AfD-Mann für seinen "Ausrutscher". Er wünsche "natürlich niemandem den Tod".

In der AfD wird häufig ausgerutscht. Als "Ausrutscher mit der Maus" hatte bereits Beatrix von Storch ihre Äußerung auf Facebook abgetan, Frauen und Kinder mit Waffengewalt am Grenzübertritt zu hindern.

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