Huffpost Germany

Schweizer Justiz wirft Franz Beckenbauer Geldwäsche und Untreue vor

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BECKENBAUER
Schwere Vorwürfe gegen Fußball-Ikone FRanz Beckenbauer. | Getty
Drucken
  • Schweizer Justiz wirft Franz Beckenbauer Geldwäsche und Untreue vor
  • Grund für die Ermittlungen soll eine Reihe dubioser Zahlungsströme über zehn Millionen Schweizer Franken sein

In der Affäre um die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 drohen Franz Beckenbauer erstmals strafrechtliche Konsequenzen. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" zufolge hat die Bundesanwaltschaft der Schweiz ein Ermittlungsverfahren gegen Beckenbauer wegen des Verdachts auf Untreue und Geldwäsche eingeleitet.

Neben dem Mann, der die WM 2006 nach Deutschland geholt hat, werden dem Magazin zufolge in dem Verfahren auch weitere Beschuldigte geführt.

Seltsame Zahlungen

Grund für die Ermittlungen soll eine Reihe dubioser Zahlungsströme über zehn Millionen Schweizer Franken sein, die ihren Anfang 2002 genommen und 2005 geendet haben soll. Der "Spiegel" hatte diese im vergangenen Jahr aufgedeckt.

Das Magazin zitiert aus einem Bericht, den die Anwaltskanzlei Freshfields im Auftrag des DFB erstellt hat. Demnach seien zwischen Mai und Juli 2002 in vier Tranchen sechs Millionen Schweizer Franken von einem gemeinsamen Konto Beckenbauers und seines damaligen Managers Robert Schwan an eine Anwaltskanzlei in Sarnen in der Schweiz überwiesen worden.

Das Geld soll an die Kemco Scaffholding in Katar weitergeleitet worden sein. Sie gehört dem ehemaligen Fifa-Skandalfunktionär Mohammed Bin Hammam.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Werdet zum Umwelthelfer

Keine Frage: Das Umweltbewusstsein in unserem Land hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch gewandelt. Viele fragen sich allerdings: Wie kann ich wirklich effektiv helfen?

Das ist gar nicht schwer. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org stellt die Huffington Post Projekte vor, die jeder von Euch unterstützen kann.

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. zum Beispiel setzt sich mit einem Projekt in Kenia für den Schutz und die Aufzucht von Elefantenbabys ein.

Denn noch immer werden ausgewachsene Elefanten wegen ihrer kostbaren Stoßzähne gejagt und getötet. Zurück bleiben verstörte Jungtiere, die auf sich allein gestellt sind und nicht überleben würden.

Die Elefantenbabys benötigen teure tierärztliche Versorgung und Verpflegung über mehrere Jahre, um schließlich wieder in die Wildnis entlassen werden zu können. Nach ihrem Aufenthalt im Waisenhaus sind die ausgewachsenen Tiere in der Lage, sich in bestehende Elefantenherden zu integrieren.

Unterstütze jetzt die Aktionsgemeinschaft Artenschutz bei ihrer Arbeit im Waisenhaus für Elefantenbabys auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(sk)