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Frankfurt Airport: Verdächtige identifiziert - Flugbetrieb wird wieder aufgenommen

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FRANKFURT AIRPORT
Der Flughafen Frankfurt wird wohl teilweise evakuiert | Ralph Orlowski / Reuters
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  • Medien melden Evakuierung an Frankfurter Flughafen
  • Bundespolizei spricht von Vorsichtsmaßnahme, dementiert aber Bombendrohung
  • Verdächtige identifiziert und festgehalten
  • Der Flugbetrieb am Flugsteig A, Terminal 1, wurde um 12.30 Uhr wieder aufgenommen

Teile des Flughafens Frankfurt werden am Mittwoch evakuiert. Das berichtete die "Bild"-Zeitung und nannte als Grund eine Bombenwarnung.

Die Bundespolizei bestätigte zwar die Räumung später - betonte aber auf Twitter, dass es keine Bombendrohung gegeben habe. Die Evakuierung sei demnach vorsorglich geschehen, nachdem eine Person unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangte.


Flughafen Frankfurt: Passagier gelangte unkontrolliert in Sicherheitsbereich

Bereits zuvor hatte der Flughafen Frankfurt über den Kurznachrichtendienst denselben Grund für die Evakuierung am Terminal 1 genannt. Eine Person sei demnach "in den luftsicherheitskontrollierten Bereich Flugsteig A, T1" gegangen - bevor ihre Kontrolle abgeschlossen gewesen sei.

Daher mussten die Reisenden, die sich bereits im Sicherheitsbereich des Terminals befanden, den Flugsteig verlassen und anschließend erneut durch die Luftsicherheitskontrolle. Das meldete der Airport ebenfalls auf Twitter:


Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge mussten rund 10.000 Menschen die betroffenen Flughallen A und A+ verlassen und in der Hitze vor den Gebäuden warten. Der Flughafen versorgte die Reisenden demnach mit Apfelschorle.


12.30 Uhr wurde am betroffenen Flugsteig der Betrieb wieder aufgenommen

Kurz nach 12 Uhr waren die polizeilichen Maßnahmen an Deutschlands größtem Airport wohl abgeschlossen. Eine verdächtige Frau wurde identifiziert und festgehalten, berichtete "Focus Online". Verdächtige Gegenstände wurden jedoch nicht gefunden.

Ab 12.30 Uhr soll der Flugbetrieb am Terminal 1, Steig A, wieder schrittweise aufgenommen werden. Darüber informierte der Fraport die Reisenden auf seiner Internetseite .

Zugleich sollen Reisende aufgrund der "behördlichen Maßnahme" ausreichend Zeit für ihre Anreise einplanen und sich vorab über ihren Flugstatus informieren. Das teilte der Frankfurt Airport auf Twitter mit.


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(ben)