WIRTSCHAFT
30/08/2016 08:07 CEST | Aktualisiert 30/08/2016 10:19 CEST

Frankreich will Stopp der TTIP-Verhandlungen fordern

Charles Platiau / Reuters
Frankreich unter Präsident François Hollande will ein Ende der TTIP-Verhandlungen fordern

  • Frankreich möchte TTIP-Verhandlungen stoppen

  • Gesuch soll bereits im September eingereicht werden

  • Zum Zustandekommen müssten alle EU-Regierungen zustimmen

Frankreich will ein Ende der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP fordern. "Es gibt keine politische Unterstützung in Frankreich mehr für diese Verhandlungen", sagte der für das Abkommen zuständige französische Außenhandelsstaatssekretär Matthias Fekl im Radiosender BFM.

Schon im September wolle Frankreich bei der EU-Kommission sein Gesuch auf ein Ende der Verhandlungen einreichen, sagte Fekl. Geschehen solle dies auf einer Außenhandelskonferenz in der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

Schon im Mai drohte Hollande mit der Ablehnung des TTIP-Abkommens

In Frankreich wachsen seit Monaten die Zweifel daran, dass der Vertrag zustande kommt. Präsident François Hollande hatte schon im Mai mit der Ablehnung des Abkommens gedroht.

TTIP wird zwischen der EU und der USA verhandelt. Für ein Zustandekommen des Abkommens müssten alle EU-Regierungen zustimmen.

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(cho)

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