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Familie quält Welpen an Badesee fast zu Tode

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WELPE
Eine Großfamilie soll an einem Badesee nahe Leipzig einen Welpen fast zu Tode gequält haben | AnetaPics via Getty Images
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  • Einer Familie aus Leipzig wird vorgeworfen, einen Welpen an einem Badesee gequält zu haben
  • Familienmitglieder sollen das Tier mit Gewalt unter Wasser gedrückt und in eine Plastiktüte gesteckt haben
  • Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei

Am Kulwitzer See in Leipzig soll eine Familie einen Welpen fast zu Tode gequält haben. Das berichtet die "Leipziger Volkszeitung" unter Berufung auf eine Mitteilung der Polizei.

Demnach sollen Badegäste am Sonntagnachmittag die Beamten darüber informiert haben, dass am Strand ein Hund gequält wurde.

Mehrere Zeugen berichteten davon, beobachtet zu haben, wie zunächst mehrere Kinder den Welpen im See mit Gewalt unter Wasser drückten.

Tatverdächtige gaben an, es handele sich ja "nur um einen Hund"

Doch das war nicht die einzige Tat, die der Welpe über sich ergehen lassen musste: Anschließend hätten erwachsene Mitglieder der Gruppe das Tier an Land in eine Plastiktüte gepackt und diese zugehalten, so dass der kleine Hund nicht entkommen konnte.

Laut Polizeibericht handelt es sich bei den Tatverdächtigen um Mitglieder einer Großfamilie. Gegenüber den Beamten sollen die Eltern sinngemäß angegeben haben, es würde sich ja "nur um einen Hund" handeln. Welche Familienmitglieder an der Misshandlung des jungen Hundes beteiligt waren, steht derzeit noch nicht fest.

Die Aufmerksamkeit der Badegäste konnte das Leben des Welpen retten: Laut Polizeibericht wurde der erst zwölf Wochen alte Hund zunächst von einem Tierarzt untersucht und fand schließlich Zuflucht in einem lokalen Tierheim.

Gegen die Familie wird wegen Tierquälerei ermittelt.

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