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Viel zu viele Eltern machen diesen Fehler - jetzt warnt ein Vater davor

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Diese Gefahr sollten Sie nicht unterschätzen, jetzt warnt ein Vater davor | FamVeld via Getty Images
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Justin M. lebt mit seiner kleinen Tochter im kanadischen Saskatchewan. Vor einigen Tagen wollte er seine Tochter mit einem kleinen Snack nach dem Essen überraschen. Dabei entschied er sich für einen Käsesnack für Babys, den seine Tochter schon häufig gegessen hatte.

In den nächsten Minuten durchlebte er den Albtraum aller Eltern: Seine Tochter war am Ersticken. Voller Panik versuchte Justin, die Atemwege seiner Tochter freizubekommen. Er hörte, dass sie zu schreien versuchte, aber keinen Ton herausbrachte.

Vater tat alles, um seiner Tochter zu helfen

Er packte seine Tochter bei den Füßen und schüttelte sie, klopfte ihr auf den Rücken und tat alles was er konnte, um ihr zu helfen. Als nichts funktionierte, versuchte er erneut, ihr mit den Fingern die Luftröhre freizumachen. Diesmal gelang es ihm, den Käsesnack aus dem Hals seiner Tochter zu entfernen.

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Als seine Tochter endlich zu weinen begann, konnte sich Justin sicher sein, dass es der Kleinen wieder gut ging. In einem Facebook-Post erklärte er, wie es zu dem erschreckenden Zwischenfall kommen konnte: Es lag an der vor Tagen geöffneten Essens-Packung.

„Meine Mutter entdeckte die Warnung auf der Verpackung“

„Ich war durcheinander. Sie hatte einige Tage zuvor dieselben Snacks problemlos essen können. Meine Mutter war es schließlich, die eine „Warnung“ auf der Verpackung der Babynahrung entdeckte.

Nach dem Öffnen der Packung müsse der Inhalt innerhalb von 5 Tagen aufgebraucht werden, stand darauf. Ich öffnete also eine neue Packung der gleichen Snacks und traute meinen Augen kaum.

„Die Snacks waren wie Gummi und brachen nicht auseinander“

Die Älteren waren wie Gummi, die immer wieder ihre ursprüngliche Form annahmen. Die Neuen hingegen zerbröselten sofort, wenn man sie zusammendrückte.“

Der Vater beschreibt in seinem Post die schrecklichen Momente der Unsicherheit, während seiner Tochter die Luft wegblieb und die Woge der Erleichterung, als der Albtraum schließlich doch noch ein gutes Ende nahm.

Justin macht nicht die Hersteller der Babynahrung für das Geschehene verantwortlich, er möchte lediglich auf die Gefahren aufmerksam machen, die zu lange geöffnete Babynahrung auslösen kann. Und andere Eltern warnen, immer die Gebrauchshinweise zu lesen - egal wie beschäftigt sie auch sein mögen.

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(pb)