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Islamfeindliche Tat in Mecklenburg-Vorpommern: Unbekannte mauern Eingang von Moschee zu

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In Mecklenburg-Vorpommern ist es am Freitag zu einer islamfeindlichen Tat gekommen. Unbekannte mauerten den Eingang einer Moschee in der Stadt Parchim nahe Schwerin zu und beklebten die Tür dann mit fremdenfeindlichen Sprüchen.

Die Kriminalpolizei ermittelt.

Wie die Polizei mitteilte, wurde das im Umbau befindliche Gebäudes mit Gasbetonsteinen verschlossen. Es handelt sich wohl um den zweiten Übergriff auf das islamische Gotteshaus in Parchim. Das schreibt das Netzwerk für Geflüchtete in Parchim auf deren Facebook-Seite:

Aber auf der Mauer fanden sich nicht nur fremdenfeindliche Sprüche - sondern auch eine starke Reaktion eines Passanten oder einer Passantin. Auf einem Blatt Papier, das an der Mauer klebte, stand:

"Mauern sind dazu da, eingerissen zu werden. Gebt nie die Hoffnung auf, seid stark und bleibt glücklich! Ihr dürft nie den Mut verlieren! Ich bin froh, dass es hier so tolle Menschen wie euch gibt. Ihr seid super, vielen Dank!"

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(lk)