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Gina-Lisa nach Vergewaltigungsprozess: "Ihr könnt alle froh sein, dass ich mich nicht umgebracht habe"

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Vergangenen Montag wurde Gina-Lisa Lohfink wegen Falschverdächtigung in ihrem Vergewaltigungsprozess vom Amtsgericht Tiergarten in Berlin schuldig gesprochen.

Nun zeigte sich das Model vor einem Auftritt in einem Nachtclub erneut in der Öffentlichkeit und schockierte Fans mit Aussagen bezüglich ihres Gefühlslebens. In einem Interview mit "RTL Exklusiv“ spricht die ehemalige "Germany´s Next Topmodel“-Kandidatin über die psychische Belastung und ihre Selbstmordgedanken.

Oben im Video seht ihr ihren Auftritt.

"Nur Gott kann über mich richten"

Das alles sei seelisch sehr belastend, erklärte Lohfink. "Das tut mir weh. Es wird böse in den Medien über mich berichtet. Sie haben nicht das Recht über mich zu urteilen, ich sage immer, dass nur Gott über mich richten kann.“

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"Ihr könnt alle froh sein, dass ich mich nicht umgebracht habe"

Weiter sagte Lohfink: "Psychisch und seelisch ist das alles sehr schlimm durchzustehen. Manchmal denke ich mir, ihr könnt alle froh sein, dass ich mich nicht umgebracht habe oder mir etwas angetan habe. Denn darüber habe ich sehr oft nachgedacht.“

Nur für ihre Familie und die Menschen, die sie lieben, müsse Lohfink stark bleiben, sagte sie. Besonders für diejenigen, die sie in den vergangen Monaten und während des Prozesses unterstützten und vor dem Gericht für das „Team Gina-Lisa“ demonstrierten, möchte das Model versuchen diese schwere Zeit hinter sich zu lassen.

Die 20.000 Euro Geldstrafe, die Lohfink laut Schuldspruch zu zahlen hat, wird die 29-Jährige nach eigenen Angaben nicht zahlen. Sie gab nach Bekanntgabe des Urteils an, in Berufung gehen zu wollen. Auch über Auswanderung habe das Model nachgedacht.

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(lp)

Filed by Jelena Maticevic