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Tag der offenen Tür der Bundesregierung: Vize-Kanzler und Bundesinnenminister zu Gast bei Huffington Post und Focus Online

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Das politische Berlin öffnete seine Türen für interessierte Bürger. | huff
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Bei strahlendem Sonnenschein haben sich am Wochenende zehntausende Bürger in Berlin auf den Weg zum Kanzleramt, zu den Ministerien und zum Bundesnachrichtendienst (BND) gemacht. Für den Höhepunkt sorgte traditionell Kanzlerin Angela Merkel, die manche Besucher am Sonntagnachmittag sogar persönlich durch ihre Machtzentrale führte.

Sie gab Autogramme, schüttelte Hände und posierte für Selfies mit Bürgern. In einem Gespräch mit Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng bedauerte Merkel, nicht bei der Europameisterschaft in Frankreich gewesen zu sein. Zu Boatengs im Publikum anwesenden Vater sagte sie: "Tollen Sohn haben Sie, können Sie stolz sein."

Kanzlerin Merkel lobt Fußballer Boateng

Bei simulierten Pressekonferenzen konnten Bürger am Tag der offenen Tür Journalist spielen und Ministern und Regierungssprechern im Haus der Bundespressekonferenz Fragen stellen. Etliche Spitzenpolitiker schauten auf ihrem Weg zu den Bürger-Pressekonferenzen auch zum gemeinsamen Stand des Nachrichten-Portals "Focus Online" und der Huffington Post.

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Die Nachrichtenseiten informierten vor Ort über ihre Arbeit. Zu Gast am Stand waren Vizekanzler Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Umweltministerin Barbara Hendricks, Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau und Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Die Politiker interessierten sich vor allem für das Handwerkszeug der Online-Redaktion, die exakt ermessen kann, wie häufig jeder einzelne Artikel abgerufen wird.

Hunderte Bürger schauten vorbei. Häufig gestellte Fragen waren etwa, wie die Informationsbeschaffung der Korrespondenten erfolgt und nach welchen Kriterien Artikel auf den Seiten platziert werden. Per Virtual-Realitiy-Brille konnten die Besucher außerdem einen Blick in die Redaktionen von "Focus Online" und der Huffington Post in München werfen.

Auch der BND öffnet erstmals seine Türen

Der BND, der nach eigenen Angaben dieses Jahr zum ersten und einzigen Mal die Türen seines Neubaus öffnete, zog ebenfalls viele Besucher an. Sie warteten geduldig in einer langen Schlange in der Sonne. Dann durften sie allerdings nur auf das Außengelände. Der Gebäudekomplex selbst blieb tabu - aus Sicherheitsgründen.

Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl, hat keine Sorgen, dass ausländische Geheimdienste den Tag der offenen Tür beim BND für Spionageattacken genutzt haben könnten. "Da habe ich überhaupt keine Befürchtungen. Das würde uns sogar ehren", sagte er am Rande eines Rundganges über das riesige Neubaugelände in Berlin.

Der Grund für die entspannte Antwort: die hohen Sicherheitsvorkehrungen. Die Türen zu dem Gebäudekomplex blieben am Tag der offenen Tür zu. Ausländische Spione würden auch nach der Teilnahme an einem Rundgang "sehr wahrscheinlich nicht mehr wissen, als sie ohnehin schon wissen", sagte Kahl.

Bereits am Samstag waren mehrere Zehntausend Menschen zu dem Aktionstag gekommen.

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