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Studie: Die Hälfte deiner Freunde mag dich eigentlich gar nicht

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FRIENDSHIP
Die Hälfte deiner Freunde mag dich eigentlich gar nicht | iStock
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Vielleicht vertraust du ihnen deine tiefsten und dunkelsten Geheimnisse an, aber einige deiner sogenannten Freunde könnten dich in Wirklichkeit nicht mal mögen.

Laut einer Studie, die im PLOS One-Journal veröffentlicht wurde, kann dich nur die Hälfte deiner Freunde leiden, das berichtet die "New York Times".

"Menschen hören es nicht gern, dass ihre Freunde sich selbst gar nicht als Freunde bezeichnen würden", sagte Forscher Alex Pentland der Zeitung.

In einer kleinen Umfrage wurden 84 Testpersonen zwischen 23 und 38 Jahren befragt, wie sie jeden Teilnehmer ihres Betriebswirtschafts-Kurses auf einer Skala von 0 bis 5 einordnen würden. Null bedeutete, dass man die Person nicht kennt, fünf dagegen stand für "beste Freunde".

Die Ergebnisse waren verblüffend

Mindestens 94 Prozent der Probanden erwartete, dass ihre Antworten mit denen ihrer Kommilitonen übereinstimmen würden - tatsächlich traf dies jedoch nur in 53 Prozent der Fälle zu.

Pentland sagte der "New York Times", dass manche Personen anders als erwartet geantwortet hätten, weil die Definition des Wortes "Freundschaft" oft unklar sei. Wenn er Leute darum bitte, das Wort zu definieren, stoße er meist auf Schweigen oder Unsicherheit.

Bevor du jetzt anfängst eine Liste von Leuten zu erstellen, von denen du glaubst, dass sie nicht dasselbe empfinden könnten wie du, solltest du jedoch bedenken, dass die Anzahl der Studienteilnehmer sehr klein war und es viele Faktoren gibt, die eine Freundschaft definieren.

Kein Grund zur Panik, es gibt eine Erklärung

Eine Studie, die im Juni veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass die meisten von uns mit 25 Jahren anfangen, Freunde zu verlieren. Im Alter von 39 Jahren hielten Frauen im Durchschnitt noch mit 15 Personen engen Kontakt (in ihren 20ern waren es durchschnittlich 17,5).

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Wenn man diese Studie berücksichtigt, bedeutet das, dass viele von uns sich mit dem Alter von Menschen trennen und einen kleineren, aber dafür stärkeren Freundeskreis entwickeln. Wenn von dieser Annahme ausgeht, könnte die Vorstellung, dass die Hälfte dieser Leute uns gar nicht mag, falsch sein.

Doch was macht einen engen oder besten Freund wirklich aus? Die Zeitung "The Telegraph" hat dafür einen Test entwickelt. Demnach ist die Person dein bester Freund, die die Geheimnisse, von denen nicht einmal dein Partner weiß, oder die schmutzigen Details deines Familienlebens kennt.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei der Huffington Post Kanada und wurde von Jutta Kranz aus dem Englischen übersetzt.

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(glm)