Huffpost Germany

Urlaubsinsel Kreta: Migranten wollten mit falschen Pässen nach Deutschland fliegen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
MIGRANTS AIRPORT
Migranten versuchen mit gefälschten Pässen nach Deutschland zu kommen. (Symbolfoto) | POOL New / Reuters
Drucken
  • In Kreta sind 11 Menschen festgenommen worden, die mit gefälschten Pässen nach Deutschland fliegen wollten
  • Sie kamen aus Paksitan, Afghanistan, dem Irak und Palästina

Die griechische Polizei hat binnen 24 Stunden elf Migranten festgenommen, die mit gefälschten Pässen von Kreta nach Deutschland fliegen wollten.

Die aus Pakistan, Afghanistan, dem Irak sowie Palästina stammenden Menschen zeigten gefälschte italienische, israelische, rumänische, finnische und norwegische Pässe vor, um auf Flüge nach Hannover und andere Städte Deutschlands zu kommen, teilte die Polizei am Samstag mit.

Satire: Unverschämt: Wie Flüchtlinge Griechenland-Touristen den Jahresurlaub verderben

Gefälschte Papiere kosten nach Angaben aus Polizeikreisen auf dem Schwarzmarkt zwischen 3000 und 7000 Euro.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Schleuser verkaufen gefälschte Pässe

Wegen der Urlaubshochsaison in Griechenland häufen sich solche Versuche. In den vergangenen Wochen wurden in Flughäfen verschiedener Ägäisinseln Dutzende Migranten festgenommen.

Schleuser wie Migranten hoffen, dass wegen des Großbetriebs auf den kleinen Inselflughäfen gefälschte Pässe nicht auffallen.

In Griechenland halten sich zur Zeit mehr als 58.500 Flüchtlinge und Migranten auf. Von Freitag- bis Samstagmorgen setzten erneut 60 Menschen aus der Türkei zu den griechischen Ägäisinseln über, teilte der Stab für die Flüchtlingskrise in Athen am Samstag mit.

Auch auf HuffPost:

Dieses Land will Flüchtlinge aufnehmen – aber die wollen nicht dort leben

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

Der Verein betreut Waisenkinder, organisiert medizinische Versorgung für Behinderte und chronisch Kranke und finanziert Lebensmittel und Unterkünfte.

Unterstütze sie jetzt auf www.zusammen-für-flüchtlinge.de, der zentralen Plattform für Projekte in der Flüchtlingshilfe von betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(lp)