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Dieses Kleid lag zwei Monate im Toten Meer - jetzt ist es nicht wiederzuerkennen

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Das tote Meer wird seit jeher als mysteriöser, irgendwie magischer Ort wahrgenommen. Ein aktuelles Projekt der isrealischen Künsterlin Sigalit Landau macht erneut klar, warum.

Vor zwei Jahren versenkte die Künstlerin ein von ihr designtes tiefschwarzes Kleid für einen Zeitraum von zwei Monaten im schwarzen Meer.

kleid meer
Credit: Sigalit Landau in Collaboration with Yotam From & Marlborough Contemporary

Das Kleid verwandelte sich in dieser Zeit wie von Zauberhand in ein starres, schneeweißes Kleid, als sich auf dem dunklen Stoff nach und nach tausende weiße Salzkristalle absetzten.

sigalit landau
Credit: Sigalit Landau in Collaboration with Yotam From & Marlborough Contemporary

Fotografien der Verwandlung, die der Fotograf Yotam From festhielt, sind nun aktuell in einer Ausstellung mit dem Titel "Salt Bride" (zu Deutsch "Salz-Braut") in der Marlborough Contemporary Gallery in London zu besichtigen.

sigalit landau
Credit: Sigalit Landau in Collaboration with Yotam From & Marlborough Contemporary

Inspirieren ließ sich die Künstlerin wohl von einem jüdischen Theaterstück aus dem frühen 20. Jahrhundert mit dem Titel "The Dybbuk" heißt es auf der Website der Galerie. Das Stück dreht sich um den Exorzismus einer jungen Braut, die von einem bösen Geist besessen sein soll.

Genau wie die Braut im Theaterstück verwandelt sich so auch Landaus Kleid in etwas vollkommen Anderes.

"Über die Zeit verwandelt die Alchemie des Meers das simple Kleidungsstück, das Tod und Wahnsinn symbolisiert in das Brautkleid, das es immer sein sollte", schreibt die Künstlerin.

Wow.

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(lk)