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Wiesn-Wirte fürchten die Terrorangst

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OKTOBERFEST
Die Stadt München rechnet mit weniger Besucher zur Wiesn | f.cadiou via Getty Images
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  • Wegen der Terror-Angst rechnen die Wiesn-Wirte mit weniger Besuchern
  • Die Unternehmergattin Regine Sixt sagte bereits ihre Damen-Wiesn ab

Die diesjährige Wiesn steht unter dem Zeichen der Angst vor dem Terror - und das wird sich auf die Besucherzahlen niederschlagen.

Die Stadt München rechnet mit weniger Gästen auf dem Oktoberfest. "Es wird wohl keine Rekordwiesn", sagte Hans Spindler von der Veranstaltungsabteilung des Wirtschaftsreferats der "Süddeutschen Zeitung". Von Massenstornierungen sei aber noch nichts bekannt.

Wiesn-Wirt fürchtet Stornierungen wie nach 9/11

Dass die Sicherheitslage auch Unruhe unter die Gäste bringt, zeigt, dass Unternehmergattin Regine Sixt ihre Damen-Wiesn mit zahlreichen Prominenten in diesem Jahr abgesagt hat. Die Verantwortung für ihre Gäste könne sie nicht übernehmen, zitierte die "Abendzeitung" die Mietwagen-Unternehmerin am Dienstag.

Der Wirt des Hofbräuzeltes, Friedrich Steinberg, sagte der "Welt", er fürchte einen Effekt wie nach den Anschlägen auf das World Trade Center im Jahr 2001. "Damals sind viele nicht gekommen, obwohl sie vorher nicht storniert hatten", sagt er.

Neu ist vor allem das Verbot von Rucksäcken

Die einschneidendste Neuerung dürfte sein, dass Taschen und Rucksäcke mit einem Fassungsvermögen von mehr als drei Litern mit wenigen Ausnahmen verboten sind und in Sammelstellen abgegeben werden müssen. Außerdem wird es im Verdachtsfall Personenkontrollen geben. Um sämtliche Zugänge zum Festgelände kontrollieren zu können, wird ein etwa 350 Meter langes, bislang noch offenes Teilstück an der Theresienhöhe mit einem Zaun geschlossen.

Die Wirte lassen sich indes von einem drohenden Besucherwegfall nicht aus der Ruhe bringen. "Wir haben auch die Wiesn 2001 überstanden, nach den Anschlägen in New York", betonte Wirtesprecher Toni Roiderer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Mit Material der dpa

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