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Nach verheerendem Erdbeben: Italienische Regierung ruft Notstand aus

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ITALY EARTHQUAKE
dpa
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  • Italien hat zwei Tage nach dem schlimmen Erdbeben den Notstand ausgerufen
  • Die Regierung gab erste Hilfsgelder für die Opfer in Höhe von 50 Millionen Euro frei

Nach dem verheerenden Erdbeben in Italien hat die Regierung den Notstand ausgerufen.

Zugleich gab der Ministerrat bei einer Krisensitzung am Donnerstagabend die ersten 50 Millionen Euro für die Unterstützung der Menschen frei, die vielfach alles verloren haben und vor den Ruinen ihrer Existenz stehen.

Mit der Maßnahme soll Erdbebenopfern in den betroffenen Regionen schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Mindestens 250 Menschen starben bei dem Erdbeben

Bei einem der verheerendsten Erdbeben in der jüngeren Geschichte Italiens sind mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen und weitere 365 verletzt worden.

In mehreren Ortschaften in Zentralitalien wurden jahrhundertealte kulturhistorische Bauwerke beschädigt oder zerstört. Die Zahl der Todesopfer könnte nach Angaben des Zivilschutzes noch steigen.

Das Beben könne "noch schlimmere Dimensionen erreichen als jenes in L'Aquila" im Jahr 2009, warnte der Chef des Zivilschutzes, Fabrizio Curcio. Damals starben 309 Menschen.

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