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Zell am See: Araberinnen sollen in Bank randaliert und Polizisten attackiert haben

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BURKA
Araberinnen sollen in Bank randaliert haben | getty
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  • Zwei arabische Touristinnen haben in einer österreichischen Bank randaliert
  • Durch vermehrtes Geldwechseln machten sie sich verdächtig
  • Nach einem Angriff auf einen Polizisten wurden sie festgenommen

Zwei arabische Touristinnen sollen im österreichischen Urlaubsort Zell am See randaliert haben. Die Zeitung "Der Standard" berichtet, dass die 20-jährige Urlauberin und ihre 48-jährige Mutter einen Polizisten und einen Bankangestellten attackiert hätten.

Die Angestellten hätten sich gewundert, weil die Frauen am Dienstag mehrmals Geld in der Bank wechseln wollten. Sie verlangten, die Ausweise der Touristinnen zu sehen. Daraufhin habe die 20-Jährige die Angestellten so sehr beschimpft, dass sie die Polizei riefen.

Touristinnen sollen Polizisten gebissen und Steine geworfen haben

Den herbeigerufenen Polizisten habe die Touristin dann gegen das Schienbein getreten, bespuckt und gebissen. Währenddessen soll ihre Mutter auf einen Bankangestellten losgegangen sein und Steine in die Bank geworfen haben.

Die Polizisten nahmen die Frau daraufhin fest. Beide mussten eine Geldstrafe zahlen, wurden kurz darauf aber wieder freigelassen.

Zell am See ist beliebt bei Urlaubern vom Golf

Im österreichischen Zell am See sollen Touristen aus den Arabischen Emiraten einen großen Teil der Urlauber ausmachen. Die Polizei sagte dem "Standard" jedoch, dass es in jüngerer Zeit "keine ähnlichen Vorfälle" gegeben habe.

Die Gemeinde war im Frühling vor zwei Jahren in die Schlagzeilen geraten, weil der Tourismusverband eine Broschüre an arabische Touristen verteilt hatte. Ihr Titel: "Where Cultures meet".

Sie enthielt Hinweise zu Gleichberechtigung und Kleidungsgewohnheiten. Schwarz, so war da zu lesen, stehe für Trauer in Österreich. Außerdem wurden die Gäste informiert, dass man in Hotels bitte nicht vom Boden essen solle und zerstörte Einrichtungsgegenstände bezahlt werden müssten.

Kritiker der Broschüre gab es viele, ein einen fanden sie rassistisch, die anderen noch nicht deutlich genug. Manche fanden sie hilfreich - darunter auch arabische Touristen selbst.

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(sk)