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"Die Menschen sind unter den Trümmern": Mehrere Tote bei schwerem Erdbeben in Italien

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  • Bei einem schweren Erdbeben in Italien gab es mindestens 37 Tote
  • Die Erdstöße führten in Mittelitalien zu zahlreichen Einstürzen

Bei dem schweren Erdbeben in Mittelitalien sind mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Das berichteten italienische Medien am Mittwoch unter Berufung auf den Zivilschutz.

Besonders schwer getroffen scheint der Ort Amatrice und die Region Umbrien und die Marken.

Mindestens zwei Opfer wurden in Amatrice aus den Trümmern geborgen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Der Bürgermeister sagte dem Nachrichtensender RaiNews24: "Die Hälfte des Ortes gibt es nicht mehr." Zwei Tote in dem Ort Pescara del Tronto hatte die Polizei bereits am frühen Morgen bestätigt.

Beschädigte Krankenhäuser werden geräumt

"Die Menschen sind unter den Trümmern", sagte der Bürgermeister dem Sender. Zudem seien Straßen blockiert, der Strom ausgefallen. Er forderte Hilfe per Hubschrauber. In dem Ort versuchten die Helfer laut Ansa, sechs Menschen aus einem meterhohen Trümmerberg zu retten.

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Nach den Erdstößen übernachteten die Menschen in Amatrice im Freien

Die Patienten aus dem kleinen Hospital müssten woanders hingebracht werden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Auch in anderen Orten der Region wurden am Mittwoch beschädigte Krankenhäuser und Seniorenheime geräumt.

Der Bürgermeister der kleinen Gemeinde Accumoli sagte dem Sender RaiNews24, dass dort eine Familie mit zwei kleinen Kindern unter den Trümmern begraben sei. Es gebe kein Lebenszeichen.

erdbeben
Die Ortschaft Amatrice ist besonders schwer getroffen

Das Erdbeben hatte nach Angaben des Geophysischen Instituts Potsdam eine Stärke von 6,1. Der Erdstoß war in der Nacht zum Mittwoch in den Regionen Umbrien, Marken und auch in der Hauptstadt Rom zu spüren. Die US-Erdbebenwarte gab das Zentrum südöstlich der Stadt Norcia an.

Italien wird immer wieder von Erdbeben erschüttert

Auf Twitter waren Bilder zu sehen, die schwere Zerstörungen zeigen.

Der Erdstoß habe auch zu signifikanten Einstürzen geführt, sagte der Chef des Zivilschutzes im Nachrichtensender RaiNews24 in der Nacht zu Mittwoch. Ein weiterer Erdstoß in der Nähe der Stadt Norcia hatte nach Angaben der Erdbebenwarte USGS die Stärke 5,5.

Italien wird immer wieder von Erdbeben erschüttert. 2009 hatte ein Erdstoß ähnlicher Stärke die Stadt L'Aquila verwüstet. Damals kamen mehr als 300 Menschen ums Leben.

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(ben)