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Die USA haben endlich einen vernünftigen Präsidentschaftskandidaten

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ALICE COOPER
Der Musiker Alice Cooper | Scanpix Denmark / Reuters
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Die Amerikaner sind nicht wirklich glücklich mit ihren Präsidentschaftskandidaten für die Abstimmung im November.

Sie haben nur die Wahl zwischen dem republikanischen Pöbel-Kandidaten Donald Trump und der demokratischen Gouvernante Hillary Clinton. Doch jetzt bekommen sie eine unkonventionelle Alternative: Altrocker Alice Cooper kündigte am Montag an, dass er für das Präsidentenamt kandidiere.

Aus der Website seiner Wahlkampagne geht allerdings bereits hervor, dass der 68-jährige Musiker es mit seiner Kandidatur nicht so ganz ernst meint.

So fordert Alice Cooper, den verstorbenen Motörhead-Frontmann Ian "Lemmy" Kilmister am Mount Rushmore zu verewigen. Auf dem 50-Dollar-Schein soll der Komiker Groucho Marx den früheren Präsidenten Ulysses S. Grant ersetzen. Großbritannien fordert Cooper auf, den 20-Pfund-Schein mit dem Konterfei des Komikers Peter Sellers zu bedrucken.

Außerdem sollen Selfies in Zukunft nur nach einem einzigen Tag im Jahr gemacht werden - dem "Nationalen Selfie-Tag". Cooper kennt offensichtlich die Nöte des Volkes: So verspricht er, Tassenhalter neben Sitzen in Flugzeugen zur Pflicht zu machen.

Coopers Wahlkampfteam konzentriert sich derzeit darauf, Fan-Artikel zu verkaufen und Coopers Song "Elected" (Gewählt) aus dem 1972 neu aufzulegen. Der Song, der während der erfolgreichen Kampagne zur Wiederwahl des US-Präsidenten Richard Nixon ein Hit war, endet mit den Worten: "Jeder hat Probleme und mir persönlich sind sie egal".

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