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Biedenkopf: Erfolg für die AfD ist "Ausdruck der Demokratie"

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KURT BIEDENKOPF
Hält die AfD nicht für eine Gefährdung - Kurt Biedenkopf | ASSOCIATED PRESS
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  • Die AfD ist keine Gefahr für die Demokratie, meint Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf
  • Vielmehr sei die Partei "Ausdruck der Demokratie"

Die Umfragewerte der AfD steigen. In den bevorstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin ist ein gutes Abschneiden der Partei sehr wahrscheinlich.

Während viele Politiker den Aufstieg der rechten Partei mit Beunruhigung verfolgen, sieht der frühere CDU-Ministerpräsident Sachsens, Kurt Biedenkopf, das anders.

AfD ähneln den Grünen

Er bezeichnete das starke Abschneiden der AfD in der Zeitschrift "Super Illu" als "Ausdruck der Demokratie". Nicht die Rechtspopulisten bedrohten die Demokratie, sagt er. Vielmehr seien es die Nichtwähler und diejenigen, die nicht mehr an die Demokratie glauben, sagte der 85-Jährige.

Er vergleicht die AfD mit den Grünen, denn die seien in den 80er-Jahren "ja auch nicht sofort willkommen" gewesen."

Biedenkopf selbst sah sich in der Vergangenheit mit Kritik konfrontiert, nachdem er 2015 sein Verständnis für PEGIDA Demonstrationen geäußert hatte. Als Ministerpräsident Sachsens hatte er außerdem betont, die Sachsen seien "immun gegen Rechtsextremismus".

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