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Mit diesen beiden Maßnahmen geht De Maizière den nächsten Schritt im Anti-Terror-Kampf

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  • Innenminister De Maizière will für mehr Sicherheit in Deutschland sorgen
  • Erreichen will er das mit einem Rucksackverbot und Gesichtserkennungssoftware
  • Die Deutschen müssten sich an erhöhte Sicherheitsmaßnahmen gewöhnen
  • Welchen Zusammenhang die Bundesregierung zwischen Flüchtlingen und Terroristen sieht, zeigt das Video oben

Bundesinnenminister Thomas de Maizière geht den nächsten Schritt im Anti-Terror-Kampf. Mit zwei konkreten Maßnahmen will er für mehr Sicherheit sorgen.

Zum einen will der Minister mit Gesichtserkennungssoftware an Bahnhöfen und Flughäfen die Fahndung nach Terrorverdächtigen verstärken.

"Es gibt für Privatpersonen die Möglichkeit, jemanden zu fotografieren und mit einer Gesichtserkennungssoftware im Internet herauszufinden, ob es sich um einen Prominenten oder einen Politiker handelt, den man gerade gesehen hat. Ich möchte eine solche Gesichtserkennungssoftware an den Videokameras an Flughäfen und Bahnhöfen einsetzen", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag".

"Wir werden uns an erhöhte Sicherheitsmaßnahmen gewöhnen müssen"

Wenn ein Verdächtiger auftauche, zeige das System das an. "Die Behörden müssen technisch können, was ihnen rechtlich erlaubt ist."

De Maizière (CDU) unterstützt auch Rucksackverbote bei Veranstaltungen. "Jeder Museumsbesucher ist längst daran gewöhnt, dass er am Eingang Tasche oder Rucksack abgeben muss", erklärte er.

"Wir werden uns an erhöhte Sicherheitsmaßnahmen wie längere Schlangen, stärkere Kontrollen oder personengebundene Eintrittskarten gewöhnen müssen", sagte der Innenminister. "Das ist lästig, unbequem und kostet Zeit, ist aber für mich keine Einschränkung der Freiheit."

Und weiter: "Wenn wir das Oktoberfest absagen würden, wäre das eine Einschränkung der Freiheit. Aber doch nicht, wenn man beispielsweise über ein Rucksackverbot nachdenkt."

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