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Mutmaßlicher Vergewaltiger flieht vor Abschiebung aus Haft

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INGELHEIM
Gebäude mit den Zellen der Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige (GfA) in Ingelheim | dpa
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Es klingt nach schwerem Behördenversagen: Ein mutmaßlicher Vergewaltiger ist vor seiner Abschiebung aus der Haft geflohen. Dann tauchte er im kleinen Örtchen Ingelheim (Rheinland-Pfalz) unter.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 32-Jährigen. Laut der Polizei war er wegen mehrerer Sexualverbrechen, Körperverletzung und Raub in Gewahrsam.

Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung wurde der Mann bereist vier Mal abgeschoben. Er reiste immer wieder ein. Wie genau er durch die Kontrolle an der Grenze kam, ist aber unbekannt.

"Er kommt ungehindert über die Grenze"

"Aufgrund der Freizügigkeit kann er über ein anderes Land nach Europa einreisen, kommt danach ungehindert über die deutsche Grenze“, sagt Eveline Dziendiol, die Sprecherin der für die GfA zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Der Mann war vergangene Woche aus einem Krankenhaus geflohen, wohin er aus der Abschiebehaftanstalt gebracht worden war. Ein Mann auf der Straßen erkannte den Flüchtigen aber und rief die Polizei. Nun steht im die nächste Abschiebung bevor.

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