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"Suicide Squad" im Kino: Woher kommt der Hype um die Superschurken?

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SUICIDE SQUAD
Deathshot (Will Smith) und Harly Quinn (Margot Robbie) als Schurken mit Heldenpotential? "Suicide Squad" ist ab 18. August neu im Kino (Foto: Warner Bros. Studios) | David M. Benett via Getty Images
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  • "Suicide Squad": Eine Gruppe Superschurken rettet die Welt
  • Staraufgebot: Will Smith, Margot Robbie, Jared Leto und Co.
  • Am 18. August startet "Suicide Squad" im Kino

Eine übernatürliche Macht bedroht die Welt und die einzige Rettung ist ein Team ausgewählter Superschurken. Das "Suicide Squad" (zu Deutsch: Selbstmord- oder Himmelfahrtskommando) soll bei Einsätzen mit geringer Erfolgschance eingesetzt werden.

Sämtliche Superschurken sitzen mittlerweile im Gefängnis und bekommen mit ihrer neuen Aufgabe die Möglichkeit ihre Haftstrafen zu verkürzen. Doch was sind das für Charaktere, die hier die neuen Helden spielen sollen?

Das sind die Superschurken aus "Suicide Squad"

Will Smith ist wohl der prominenteste Schauspieler im "Suicide Squad" und spielt den Söldner und Auftragskiller Deathshot. Ihm folgt Margot Robbie als Harley Quinn, eine ehemalige Psychiaterin, die allerdings selbst nicht ganz richtig im Oberstübchen ist.

Joel Kinnaman spielt Rick Flag, einen Armee-Offizier, der quasi der einzige Normale im Team ist und das Suicide Squad anführt. Außerdem gibt es in diesem ungewöhnlichen Team Captain Boomerang (Jai Courtney), dessen Lieblingswaffe ein Jagdbumerang ist, El Diablo (Jay Hernandez), einen gefährlichen Feuerbeschwörer und Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje), einen Kannibalen, der aussieht wie ein Krokodil.

Auch der Joker, gespielt von Jared Leto, kommt in "Suicide Squad" vor. Seine Rolle ist aber wohl nicht so groß, wie es sich Fans wohl gewünscht hatten.

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Suicide Squad hat ein paar Probleme

Suicide Squad war ursprünglich ganz anders geplant bevor er veröffentlicht wurde. Nachdem der Film eigentlich schon abgedreht war, wurden nachträglich lustige Szenen gefilmt, da er angeblich zu düster wirkte. Diese nachträglichen Szenen steigerten die Produktionskosten enorm.

Ein Grund für die aufgesetzte Komik, die mittlerweile vor allem in den USA angeprangert wird, könnte der gigantische Erfolg von Deadpool zu Beginn des Jahres gewesen sein. Dieser sarkastische Marvel-Antiheld hatte mit seinen schmutzigen Witzen weltweit Begeisterung bei Comic-Fans ausgelöst.

Was hat "Suicide Squad" mit Batman und Wonder Woman zu tun?

Die Antihelden in "Suicide Squad" stammen aus verschiedenen Publikationen des Comic-Verlags "DC Comics". Nach der abgeschlossenen "Batman"-Trilogie mit Christian Bale möchte DC seine zahlreichen Helden nun zusammen auf die Leinwand bringen, wie es der ewige Konkurrent Marvel schon seit Jahren mit den Avengers macht.

Die ersten Filme dieser Generation waren "Man of Steel" und "Batman vs. Superman". Ende des Jahres wird noch ein Film über die Amazonenprinzessin Wonder Woman folgen. Außerdem werden weitere, noch unbesungene Helden wie Aquaman und Flash bis 2018 das Licht der Kinoleinwand erblicken. Sie werden die "Justice League" formen, für die Batman, Superman und Wonder Woman bereits den Grundstein gelegt haben. Und was wäre ein Universum ohne die Bösen? 

Seht den Film ab 18. August in den deutschen Kinos

Mit "Suicide Squad" wurde ihnen ein eigener Film gegeben und sicherlich werden wir sie in kommenden Prequels und Sequels wiedersehen. Auch wenn der Film von vielen als Popcorn-Kino und Fan-Service kritisiert wurde, lohnt sich also ein Blick in diesen Bereich des DC-Unversiums, um die Zusammenhänge dieser komplexen Superheldenwelt verstehen zu können. Immerhin wird man allein schon aufgrund der FSK 16 von Splatter-Humor für +18-Jährige verschont bleiben.

(cho)

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