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Neuer Ärger für Flixbus: Fahrer lässt fünf Fahrgäste auf Rastplatz zurück

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FLIXBUS
Neue Aufregung beim Fernbusunternehmer Flixbus | dpa
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  • Neuer Ärger für Flixbus
  • Nach einer Rast im pfälzischen Haßloch soll ein Fernbusfahrer mehrere Fahrgäste zurückgelassen haben
  • Eine Mitfahrerin berichtet von rassistischen Aussagen des Fahrers

Erneute Aufregung um das Fernbusunternehmen Flixbus: Nach einer 30-minütigen Pause im pfälzischen Haßloch hat der Fahrer mehrere Fahrgäste zurückgelassen, darunter eine Mutter mit Kind.

Ein Flixbus-Sprecher in Berlin sprach am Mittwoch von zwei Fahrgästen, die Polizei von fünf Menschen, die am Sonntag stehen blieben.

Zunächst hatte die "Rheinische Post" berichtet, eine dunkelhäutige Mutter mit ihrem Kind sei nach der Pause nicht mehr mitgenommen worden.

Zudem soll sich der Busfahrer rassistisch geäußert haben. Laut einer Zeugin sei der Busfahrer losgefahren, obwohl ihn Mitfahrende über die fehlenden Passagiere informiert hatten.

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Busfahrer: "Wir müssen auf niemanden warten"

"Jemand hat gerufen, dass die Frau und ihr Kind fehlten, aber der Fahrer hat gesagt: 'Wir sind ein Linienbus, wir müssen auf niemanden warten'" zitiert die Zeitung eine Mitfahrerin.

Ein Kollege des Fahrers, der ihn in Leverkusen ablöste, soll ihm lautstark Recht gegeben haben: "Gerade die Ausländer sind eh immer zu spät", soll dieser laut der Zeugin gesagt haben.

Zu späte Fahrgäste "gibt es leider immer wieder"

Ein Unternehmenssprecher erklärte, der Fahrer hätte die Pausenzeiten genau eingehalten: "Die Fahrtzeiten sind digital einsehbar. Fahrgäste, die nach einer Pause zu spät kommen und dann stehen bleiben, gibt es leider immer wieder einmal."

Der Fahrer erklärte mittlerweile, zu spät über die fehlenden Fahrgäste benachrichtigt worden zu sein. Er hätte nicht mehr umdrehen können. Den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit wies er zurück.

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(vr)