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Mit diesen Promi-Tipps wird die Wohnung gemütlich

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Rustikale Einrichtung und Möbel in Brauntönen. Moderatorin Annica Hansen fühlt sich bei dem klaren Raumkonzept sichtlich wohl

Zum Erwachsenwerden gehört die erste eigene Wohnung einfach mit dazu. Doch nach dem anfänglichen Gefühl der großen Freiheit macht sich bei vielen schnell Ernüchterung breit. Schließlich ist es gar nicht so leicht, die eigenen vier Wände auch in ein wirkliches Zuhause zu verwandeln. Vor allem dann nicht, wenn man als junger Mensch mit einem kleinen Budget auskommen muss. Ein Problem, das auch viele Promis aus ihrer Vergangenheit kennen. Doch zum Glück haben Sie ein paar praktische Tipps parat, um auch ohne viel Geld eine echte Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen.

1. Entwickeln Sie ein Konzept

Wie Sie stylische Blumenvasen aus alten Dosen selbst machen können, sehen Sie in diesem Video auf Clipfish

Manche mögen es nicht glauben, aber es stimmt: Mit einem Konzept geht alles leichter - auch bei der Einrichtung. Deswegen ist es schlau, sich vorher Gedanken um den Stil der Möbel zu machen: skandinavisch, verspielt oder doch eher minimalistisch? Wichtig ist auch, eine Farbe im Kopf zu haben, die den Raum dominieren soll. Das findet auch Model Anna Hiltrop (21): "Ich habe im Laufe der Zeit immer mehr auf ein ganzheitliches Farbkonzept gesetzt." Statt bunt durcheinander gewürfelter Möbel, sollte man sich also von Anfang an auf Weiß, Schwarz oder vielleicht einen Braunton fokussieren.

2. Haben Sie Mut zur Farbe

Eine Farbe allein macht ein Zimmer aber eher langweilig als wohnlich. Schauspielerin Annabelle Mandeng (45) hat bei ihrer ersten eigenen Wohnung deswegen auf Farbe gesetzt: "Ich habe die Wände farbig gestrichen und einen farbenfrohen Stoff ans Fenster gehängt. Damit war der Raum sofort gemütlich!" Ein toller Trick der einfach und vor allem kostengünstig ist - und wahre Wunder bei der Wahrnehmung des Raumes bewirkt, solange Sie einige Regeln befolgen.

3. Setzen Sie alles ins richtige Licht

Auch Sat.1-Moderatorin Charlotte Karlinder (41) weiß, worauf es ankommt: "Das Licht entscheidet über die Einrichtung." Richtig, denn die Beleuchtung entscheidet im Endeffekt darüber, ob wir uns in einem Raum wohlfühlen oder nicht. Kalte Deckenbeleuchtung wie beim Arzt? Eher nichts fürs Wohnzimmer. Lieber eine Glühbirne mit wärmerem Licht wählen. "Es gibt keine bessere Möglichkeit, um Gemütlichkeit zu schaffen", findet Karlinder.

4. Machen Sie die Deko selbst

Das Motto für einen noch individuelleren Touch lautet Do It Yourself, kurz DIY. Viele Gegenstände, allen voran Deko-Artikel, kann man selbst machen und jede Menge Geld sparen. Die Möglichkeiten sind dabei grenzenlos, das Internet liefert zahllose Inspirationen. Hiltrops Favoriten sind zum Beispiel eingerahmte Sprüche. Auch die Standard-Knäufe an Kommoden und Schränken sind schnell durch bunte Keramikvarianten und Einzelstücke vom Flohmarkt ersetzt, wie es das Magazin von moebel.de empfiehlt. Hier wurde bei der Renovierung eines Studentenzimmers auch aus ein paar Holzleisten aus dem Baumarkt eine Deko-Leiter. Schauspielerin Shary Reeves (41) bevorzugt hingegen ganze DIY-Möbel: "Aus alten Europaletten lassen sich Regale und sogar Schränke bauen."

5. Wählen Sie Ihren Stauraum clever

Apropos Schränke: Da die ersten eigenen Wohnungen meist keine Paläste sind, ist zu wenig Stauraum ein Dauer-Problem. Dazu kommt, dass geräumige Schränke und Regal-Lösungen oft nicht gerade schön sind. Ein Tipp von Moderatorin Annica Hansen (33): Vorhänge als Allzweck-Waffe. Diese kosten nicht viel, lassen sich mithilfe von Drahtseilen ganz einfach befestigen und verstecken so unaufgeräumte Ecken oder unschöne Schrank-Monster.