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Diese Stadt geht gegen "Auto-Prolls" vor - und greift ihnen tief in die Tasche

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AUTO
Das pièce de résistance des Auto-Proleten | Getty
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Sie wollen unbedingt zeigen, wie viel PS ihr Fahrzeug unter der Motorhaube hat: Sogenannte Auto-Prolls. Den Preis für ihr Verhalten zahlen nur leider nicht sie selbst, sondern alle anderen: Die Menschen, die durch ihr Rüpel-Benehmen gestört werden.

Die, die keinen Schlaf finden oder die, die sich an der Fußgängerampel erschrecken - weil wieder irgendein Angeber auf seinen lauten Auspuff aufmerksam machen will.

Mannheim macht Schluss mit "Auto-Proleten"

In Mannheim könnte damit jetzt aber bald Schluss sein. Die Stadt will den Störenfrieden den Garaus machen. Sicherheitsdezernent Christian Specht (CDU) sagte der "FAZ": "Es belästigt die Menschen hier ganz erheblich."

Mehr als 200 Hinweise seien schon von verärgerten Bürgern und dem Ordnungsamt eingegangen.

Außerdem konnte die Polizei bereits 22 Autos und drei Motorräder aus dem Verkehr ziehen, die negativ auffielen. An allen 25 Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis durch Umrüsten bereits erloschen. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt, ein Gutachten erstellt und das Tuning musste zurückgebaut werden. Hierbei entstehen dem Halter hohe Kosten, mindestens 1.000 Euro.

Die Polizei warnt die Auto-Prolls aber vor: Fahrer, die an zwei Tagen negativ auffielen, bekommen eine Postkarte zugeschickt. Mit der Aufschrift: "STOP Posing"

Denn Posing, liebe Autofreunde, ist ja sowieso uncool.

polizei mannheim

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(tos)