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USA wollen Atomwaffen in Deutschland modernisieren

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BARACK OBAMA
Obama will seine Atomwaffen auf den neuesten Stand bringen | Jonathan Ernst / Reuters
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  • Die USA wollen ihre Atomwaffen modernisieren
  • Barack Obama billigte eine neue Entwicklungsstufe für die in Deutschland stationierten Sprengkörper

Die USA wollen ihre in Deutschland stationierten Atombomben modernisieren. US-Präsident Barack Obama habe kurz vor Ende seiner Amtszeit die letzte Entwicklungsphase für eine neue Version nuklearer Bomben gebilligt, berichtet "Der Spiegel" in seiner jüngsten Ausgabe.

Die US-Atomsicherheitsbehörde NNSA hatte vor kurzem bekannt gegeben, dass die Waffe vom Typ B61-12 von 2020 an in die Serienproduktion geht. Nach dem Bericht soll sie danach auch auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel stationiert werden.

Bis zu 20 Sprengköpfe in der Eifel

Nach Expertenschätzung lagern in Büchel in der Eifel (Rheinland-Pfalz) noch 10 bis 20 Atomsprengköpfe aus der Zeit des Kalten Kriegs, für deren Einsatz im Ernstfall die Bundeswehr "Tornado"-Kampfflieger bereit hält.

Der Bundestag setzte sich 2010 zwar mit den Stimmen von Union, SPD, FDP und Grünen für einen Abzug ein. Allerdings erklärte die damalige schwarz-gelbe Regierung auch, dass es keinen Alleingang ohne Abstimmung mit den Nato-Partnern geben werde.

Nuklearwaffen sind weiterhin ein zentraler Bestandteil des Abschreckungskonzepts der Nato. Obama hatte zu Beginn seiner ersten Amtszeit 2009 die atomare Abrüstung zum Regierungsziel erklärt.

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