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Türken gegen Kurden: Behörden warnen vor Rockerkrieg in Deutschland

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ROCKER
Droht ein neuer Rockerkrieg? | dpa
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  • Die Behörden warnen vor gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen türkischen Rocker-Banden
  • Türkische und kurdische Gruppen könnten den Konflikt aus der Türkei nach Deutschland verlagern

Das Landeskriminalamt in Baden-Württemberg hat vor einer neuen Eskalationsstufe zwischen türkischen und kurdischen Ro­ckerclubs gewarnt. Wie der "Spiegel" aus einem vertraulichen Bericht erfuhr, könnten die Rocker den Konflikt zwischen Türken und Kurden auch auf deutschem Boden austragen.

Vor allem die türkische-nationalistische Gruppierung "Os­ma­nen Ger­ma­nia Box-Club“ sowie auf kurdischer Seite die Vereinigung "Bahoz“ (zu Deutsch: "Sturm“) haben die Behörden im Visier. Sollten beide Gruppen aufeinander treffen, sei mit "exzessiver Gewalt" zu rechnen. Auch Schusswaffen könnten zum Einsatz kommen.

Rocker ohne Motorrad

"Bahoz" sei laut Polizeiangaben zum Teil von Mitgliedern des mittlerweile verbotenen Rockerclubs "Red Le­gi­on“ hervorgegangen. Die "Red Legion"-Rocker pflegten gute Kontakte zu Jugendorganisation der mittlerweile ebenso verbotenen und als Terrororganisation eingestuften kurdischen Arbeiterpartei PKK.

Auseinandersetzungen zwischen beiden Gruppierungen gab es auch bereits in Hessen. Wegen ihrer Struktur und ihres Auftretens stufen die Behörden sowohl "Os­ma­nen Ger­ma­nia Box-Club“ als auch "Bahoz" als rockerähnliche Organisationen ein.

Auch wenn - anders als bei klassischen Gangs wie den Hells Angels oder den Bandidos - das Motorradfahren bei den Mitgliedern nur eine untergeordnete Rolle spielt.

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