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Ein Junge war zwei Tage lang im Wald verschwunden - ohne diesen Hund wäre er jetzt tot

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Ein Junge war zwei Tage lang im Wald verschwunden - ohne diesen Hund wäre er jetzt tot. | Facebook/ RDTV
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Der 14-jährige Juan Heriberto Trevino verbrachte seine Ferien in einem Sommercamp in den Bergen Mexikos, als er plötzlich um sein Leben bangen musste. Er suchte gerade Feuerholz, als er sich unbemerkt von der Gruppe entfernte und in eine Schlucht hinabstürzte.

Der Junge verlor die Orientierung und verletzte sich am Bein. Trotzdem hatte Trevino Glück im Unglück – er war nicht alleine: Max, ein Labrador aus der Gegend, begleitete den Jungen bei der Feuerholzsuche. Als der Junge die Schlucht hinabstürzte, sprang Max hinterher und wich Trevino ab diesem Zeitpunkt an nicht mehr von der Seite.

Der Hund half dem Jungen zu überleben

Während der Nacht wärmte der Hund Trevino und am nächsten Tag fand das Tier eine Pfütze, aus der sie trinken konnten.
Dank des Labradors überlebte Trevino seinen unfreiwilligen Ausflug in die Wildnis. Nach 44 Stunden fand ein Rettungsteam die beiden Ausreißer und brachte sie zurück ins Camp.

"In dieser Gegend hier verläuft man sich sehr schnell", sagte Martin Castillo, der örtliche Polizeichef. "Es wird nachts sehr kalt. Das Kind hatte Glück den Hund an seiner Seite zu haben."

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Die Familie des Jungens war über die Rettung so dankbar, dass sie Labrador Max bei sich aufnehmen wollte. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Hund bereits ein Zuhause in der Gegend hat. Sollte sich also in nächster Zeit noch einmal jemand in diesem Wald verirren, ist Max sicherlich wieder da um zur Hilfe zu eilen - der Hund ist schließlich der beste Freund des Menschen.

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