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"Anstachelung zur Gewalt": So reagiert Clinton auf Trumps Waffen-Zitat

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HILLARY CLINTON
Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton | CHRIS KEANE / Reuters
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  • Hillary Clinton äuĂźert sich erstmals zu Trumps umstrittenen Waffen-Zitat
  • Eine Aussage Trumps zum Recht auf Waffenbesitz hatten Demokraten als Aufruf zur Gewalt interpretiert
  • Seine Worte wĂĽrden zeigen, dass Trump als Präsident nicht geeignet sei, sagte Clinton

Hillary Clinton hat ihrem republikanischen Rivalen Donald Trump nach dessen umstrittenen Ă„uĂźerungen zum Waffenbesitz vorgeworfen, zur Gewalt angestiftet zu haben.

Seine Bemerkung sei zudem ein weiteres Beispiel für die "gravierenden Folgen", die seine Worte haben könnten, sagte die Präsidentschaftsbewerberin am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt in Des Moines im US-Staat Iowa.

Trumps "leichtfertige Anstachelung zur Gewalt" zeige, dass er vom Naturell her nicht als Oberkommandierender geeignet sei.

Trump weist VorwĂĽrfe vehement zurĂĽck

Der republikanische Präsidentschaftskandidat hatte am Dienstag behauptet, dass Clinton das im Zweiten Verfassungszusatz verankerte Recht auf das Tragen und den Besitz von Waffen abschaffen wolle.

Dagegen könne man nichts tun, wenn sie erst einmal Befürworter strengerer Waffengesetze als Richter in den Obersten Gerichtshof berufen habe, sagte er weiter - um dann zweideutig hinterherzuschieben:

"Obwohl es gibt die Leute des Zweiten Verfassungszusatzes, vielleicht gibt es da doch etwas - Ich weiĂź es nicht."

Dazu passend: Reaktionen auf Trumps Ă„uĂźerung zu Clinton: "Das ist eine Morddrohung"

Trumps Worte verstanden die Demokraten prompt als Aufruf zur Gewalt gegen Clinton. Trump wies den Vorwurf vehement zurĂĽck.

Clinton verspricht Wählern ein Investitionspaket

Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat für den Fall ihres Wahlsieges ein umfassendes Investitionspaket angekündigt.

"In den ersten hundert Tagen meiner Amtszeit werden wir die größte Investition in neue Arbeitsplätze seit dem Zweiten Weltkrieg erleben", erklärte Clinton am Mittwoch während einer Rede in Des Moines (Iowa).

Sie versprach, Geld in Straßen, Brücken, Tunnel und Flughäfen zu investieren und neue Jobs für die Mittelklasse zu schaffen. "Ich habe die altmodische Vorstellung, dass die amerikanische Mittelklasse das ist, was die amerikanische Wirtschaft zum Laufen bringt", sagte sie.

Mit ihren Plänen könnten rund 10,4 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden, fügte sie hinzu.

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