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Hast du eine depressive Erkrankung? Dieser Test kann bei der Selbsterkennung helfen

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DEPRESSION
Fünf Fragen helfen bei der Selbsterkennung einer Depression. | Marjan_Apostolovic via Getty Images
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Oft klagen an Depression erkrankte Menschen über gestörten Schlaf oder bleierne Müdigkeit. Viele Betroffene gehen dann auch erst wegen dieser oder anderer körperlicher Symptome zum Arzt, weshalb die Erkrankung von den Medizinern oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist.

Begleiterscheinungen der Krankheit, wie Kopf- oder Rückenschmerzen, machen es zusätzlich schwer, die richtige Diagnose zu stellen. Um sicher zu gehen, ob es sich um eine Depression handelt, ist ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten das wichtigste Instrument.

Doch für viele Betroffene stellt der Weg zum Arzt ein schier unüberwindbares Hindernis dar. Die Unsicherheit, ob der eigene Zustand denn wirklich behandlungsbedürftig ist, ist meist groß. Hier kann ein einfacher Test helfen.

Die WHO entwickelte einen Test zur Selbsterkennung

Der WHO-5-Wohlbefindens-Index ist ein kurzer, nur fünf Fragen umfassender Fragebogen, der das Wohlbefinden erfassen soll. Er wurde von der Weltgesundheitsorganisation als Screening-Fragebogen vorgeschlagen, um gegebenenfalls im Patientengespräch weiter nachzufragen.

Es dauert weniger als eine Minute, den Bogen auszufüllen, aber er hilft immens. Eine Studie des "Kompetenznetzes Depression" (in der Nachfolge: Stiftung Deutsche Depressionshilfe) zeigte, dass einfache Fragebögen den Hausärzten ermöglichen, schneller und gezielter Depressionen zu erkennen.

depression

Die Punktberechnung ist ganz einfach

Dein persönliches Ergebnis kommt durch einfaches Addieren der Antwortpunkte zustande. Wobei 0 Punkte das geringste Wohlbefinden mit der niedrigsten Lebensqualität und 25 Punkte das größte Wohlbefinden und höchste Lebensqualität bedeuten.

Die kritische Grenze liegt bei 13 Punkten - wenn dein Ergebnis darunter liegt, solltest du mit deinem Arzt sprechen, denn dann ist offenbar eine weitere Depressionsdiagnostik notwendig.

Die Ergebnisse des Fragebogens liefern nur erste Hinweise, sind jedoch kein Ersatz für ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt oder Psychotherapeuten.

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