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Christiane Hörbiger: Ihr langjähriger Lebensgefährte ist tot

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Ihr Glück ist jäh zerbrochen: Christiane Hörbiger und der plötzlich verstorbene Gerhard Tötschinger

Schwerer Schicksalsschlag für Christiane Hörbiger (77): Ihr langjähriger Lebensgefährte Gerhard Tötschinger ist tot. Wie der "österreichische Rundfunk" berichtet, erlag der österreichische Schauspieler, Intendant und Schriftsteller im Alter von 70 Jahren einer Lungenembolie. Der Tageszeitung "Kurier" zufolge, befand sich Tötschinger gerade gemeinsam mit der Schauspielerin im Urlaub in St. Gilgen.

Hochzeit war geplant

Gerhard Tötschinger hat in seiner Karriere viele Bücher geschrieben. Hier finden Sie sein Werk "Vom Schaumburgergrund ins Lichtental: Die Wiener Bezirke IV bis IX: Wiener Geschichten für Fortgeschrittene"

Erst im Juni hatte Tötschinger seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zudem plante er, seiner Lebensgefährtin nach 32 Jahren Beziehung das Ja-Wort geben. "Es ist alles geregelt. Wir waren beim Anwalt und haben unsere vermögensrechtlichen Details geklärt. Was der Sohn von Frau Hörbiger bekommen soll und was meine Tochter bekommen soll. Also können wir jederzeit heiraten", erklärte er Anfang Juni im Gespräch mit der österreichischen Illustrieren "Die ganze Woche".

"Und wir haben uns entschlossen, dies noch in diesem Jahr oder im nächsten zu tun. In aller Bescheidenheit, ruhig, zurückgezogen, ohne großes Aufsehen zu erregen. Unsere Hochzeit geht niemanden etwas an", so der Wiener Künstler.

"Ein beseelter Zuhörer"

Viele Weggefährten zeigen sich geschockt. "Gerhard Tötschinger war Intendant, Schauspieler und Schriftsteller. Aber vor allem war er ein beseelter Zuhörer, der allen Menschen mit Herzlichkeit und freundschaftlichem Respekt begegnete", zitiert der "ORF" etwa Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ). "Mittels der Gabe des urteilslosen Zuhörens und Verstehens konnte Tötschinger seinem weiteren großen Talent, dem des Schreibens, zu der schöpferischen Blüte verhelfen, die heute die Bücherregale vieler Privathaushalte, aber auch den Bestand der Wienbibliothek bereichert", so Mailath. Besonderes Mitgefühl gelte nun seiner langjährigen Partnerin Hörbiger.