Huffpost Germany

Schüsse auf Clinton? Trump sorgt mit Äußerung für Eklat

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Donald Trump sorgt für einen neuen Eklat
  • Eine Äußerung zu Waffengesetzten wurde von vielen als verklausulierter Aufruf zu einem Anschlag auf Clinton interpretiert
  • Trump dagegen fühlt sich missverstanden
  • Die Aussage seht ihr im Video oben

Donald Trump hat nach der Interpretation vieler Beobachter dazu aufgerufen, mit Waffen gegen Hillary Clinton vorzugehen. Das berichten zumindest übereinstimmend mehrere US-Medien wie CNN oder VOX.

In einer Rede vor Anhängern sprach der Republikaner über den zweiten Verfassungszusatz der US-Verfassung. Darin heißt es, die Zentralregierung in Washington dürfe den Waffenbesitz der amerikanischen Bevölkerung nicht einschränken. Trump forderte, den Artikel gegen seine demokratische Präsidentschafts-Mitbewerberin anzuwenden.

"Hillary will den zweiten Verfassungszusatz abschaffen, wirklich abschaffen", sagte der Milliardär US-Medienberichten zufolge. Falls sie es schaffe, als Präsidentin ihre Bundesrichter auszuwählen, könne man nichts dagegen machen.

Dann fügte der Republikaner hinzu: "Obwohl: Es gibt die Zweiter-Verfassungszusatz-Leute, vielleicht ist es das. Ich weiß nicht."

"Trump ist gefährlich"

Im Fernsehen aber auch sozialen Medien wird dem umtriebigen Trump seither vorgeworfen, er habe zum Mord an Hillary Clinton aufgerufen.

"Der zweite Verfassungszusatz wird in den USA von vielen so interpretiert, dass sich das Volk mit Waffengewalt gegen eventuelle Despoten oder eine illegitime Regierung zur Wehr setzen könne", berichtet auch "Spiegel Online". Deshalb gelte Trumps Äußerung als verklausulierter Aufruf zum Aufstand oder Anschlag.

Trump wehrt sich mittlerweile jedoch: Er habe die Anhänger des Zweiten Verfassungszusatzes lediglich erwähnt, weil sie einen "bewundernswerten Spirit" und "große politische Kraft" hätten.

Clintons Wahlkampfleiter Robby Mook sagte dagegen: "Was Trump sagt, ist schlicht gefährlich. Eine Person, die Präsident der Vereinigten Staaten werden möchte, sollte Gewalt in keiner Weise vorschlagen."

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

Der Verein betreut Waisenkinder, organisiert medizinische Versorgung für Behinderte und chronisch Kranke und finanziert Lebensmittel und Unterkünfte.

Unterstütze sie jetzt auf www.zusammen-für-flüchtlinge.de, der zentralen Plattform für Projekte in der Flüchtlingshilfe von betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(bp)