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Diese Frau rechnet gnadenlos mit einem Grapscher ab: "Ich wünschte, ich hätte dich angefurzt"

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CONCERT
Beim Hamburger Hip-Hop-Festival "Spektrum" wurde eine Frau begrapscht und rechnet jetzt mit ihrem Peiniger ab. | Brand New Images via Getty Images
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Auf Konzerten ist der Platz meist begrenzt - und manche Männer nutzen das schamlos aus. Wie ein rücksichtsloser Grapscher, der Maya Summer auf dem Hamburger Hip-Hop-Festival "Spektrum" an den Hintern fasste.

In einem Facebook-Post, der sich rasant verbreitet, rechnet die junge Frau gnadenlos mit ihrem Peiniger ab: "Ich wünschte, ich hätte dich angefurzt, als deine Hand an meinem Arsch war", schreibt die Göttinger Studentin unter anderem.

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Dem Online-Portal "jetzt.de" berichtete Summer von der Attacke: "Ich hab’ mich umgedreht und gefragt, was das soll und wer das war. Da standen drei, vier Typen, die alle betreten auf den Boden geguckt haben". Verantwortlich für die Grapsch-Attacke fühlte sich jedoch keiner von ihnen.

Und: Nicht nur ihr ging es so - auch anderen Frauen, mit denen sie über den Vorfall gesprochen hat. Darum formulierte sie ihren Beitrag stellvertretend für alle Frauen, die so eine Erfahrung durchleben mussten.

Über 12.000 Menschen haben sich in einer Reaktion zu dem Facebook-Beitrag geäußert. Viele fanden ihren Vergleich mit dem Furz deftig, aber passend. Summer wünscht sich, dass es dem Peiniger so gegangen wäre, wie es ihr ging: Schmutzig. Sie wünscht ihm das selbe eklige Gefühl, in dem sie das Konzert erleben musste.

Es scheint immer noch nicht bei jedem Mann angekommen zu sein, dass man Frauen nicht ohne deren Erlaubnis anfasst. Das zeigen auch einige Kommentare unter Summers Beitrag wie „sei froh, dass dich überhaupt jemand anfasst“ oder „es war bestimmt ein Versehen“.

An all jene, unbelehrbare Typen, die das Problem immer noch nicht verstanden haben: Ihr habt kein Recht dazu. Es ist nicht euer Körper. Darum verfügt ihr nicht über ihn. Ende der Durchsage.

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