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Amber Heard gegen Johnny Depp: Seine Anwälte sollen sie nicht beachtet haben

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Vom Traumpaar zum Rosenkrieg: Johnny Depp und Amber Heard

Am Samstag sollte es eine Aussage von Amber Heard (30, "Rum Diary") im Scheidungsverfahren gegen ihren Ex Johnny Depp (53) geben. So viel ist offiziell. Aber was kam dabei heraus? Offenbar nicht viel. Anders als bisher berichtet, schien das aber nicht an der Schauspielerin zu liegen. Bei "TMZ" hatte es zunächst geheißen, dass Heard erschienen sei, Depps Anwälte aber nicht beachtet habe. Eigentlich hatten Beobachter erwartet, dass Depps juristisches Team sie über die Trennung und die Anschuldigungen gegen ihren Noch-Ehemann befragen wird. Heard wirft dem Hollywood-Star häusliche Gewalt vor.

Jetzt berichtet unter anderem "Page Six", dass Depps Anwälte nicht mit Heard sprechen wollten. Obwohl sie nur deswegen aus London hergeflogen sei, wurde sie nicht unter Eid befragt, heißt es unter Berufung auf Insider. Eigentlich sollte Heard zu ihrer kurzen Ehe mit dem "Fluch der Karibik"-Star und einem Vorfall vom 21. Mai befragt werden - die Schauspielerin beschuldigt Depp, sie an diesem Tag mit einem iPhone im Gesicht verletzt zu haben.

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Als Heard aber nach Los Angeles kam, um ihre Aussage zu machen, wurde sie nicht danach gefragt, heißt es bei "Page Six". Sie habe zehn Stunden gewartet und zu keiner Zeit habe sich Amber dagegen gewehrt, auszusagen, wird eine Quelle zitiert. Nichts hätte Depps Anwalt davon abgehalten, mit der Befragung zu beginnen... Das Paar hatte im Februar 2015 geheiratet. Am 26. Mai 2016 wurde bekannt, dass sie die Scheidung eingereicht hat.