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Männer auf der ganzen Welt posten Fotos mit diesem Zeichen - das ist der Grund

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Schauspielerin Kristen Bell hat es getan.

Sängerin Rita Ora auch.

Auch Superstar Kirsten Dunst.

Es scheint, als seien Prominente zunehmend bereit, über ihre Depression und Angstzustände zu sprechen.

Psychische Krankheiten – ein Thema, das lange als Tabu behandelt wurde – bekommt damit endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

Doch nicht jeder wagt es, offen darüber zu sprechen. Vor allem Männer verschweigen Depressionen häufig, wenn sie unter ihnen leiden. Die Krankheit passt nicht ins Bild vom starken Mann.

Doch das soll sich nun ändern: Unter dem Hashtag #Itsoktotalk (es ist in Ordnung, darüber zu sprechen) veröffentlichen Männer auf der ganzen Welt Fotos in den sozialen Netzwerken, auf denen sie mit ihren Fingern das OK-Zeichen formen.

Sie nominieren andere Männer, dasselbe zu tun. Auch der bekannte britische Comedian Ricky Gervais beteiligte sich bereits an der Aktion.

Der Hashtag wurde vom irischen Rugby-Spieler Luke Ambler ins Leben gerufen, dessen Schwager sich im April das Leben genommen hatte.

Ambler arbeitet eng mit der Kampagne "Campaign Against Living Miserable" (Calm) zusammen, die Männer dazu ermutigen will, über psychische Krankheiten zu sprechen.

Rugby-Spieler Ambler beschrieb in den sozialen Netzwerken den Grund für seine Aktion so: „Die häufigste Todesursache bei Männern unter 45 Jahren ist Selbstmord. 2014 haben sich allein in Großbritannien 4623 Männer das Leben genommen - das sind zwölf pro Tag, ein Mann alle zwei Stunden."

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Und weiter: "41 Prozent der Männer, die über Selbstmord nachgedacht haben, sind der Meinung, nicht über ihre Gefühle sprechen zu können. Nur 20 Prozent der Briten wissen, dass Selbstmord die häufigste Todesursache bei Männern unter 45 ist. Lasst uns allen Männern rund um die Welt zeigen, dass es in Ordnung ist, darüber zu sprechen."

Ein Video zur Aktion, das die Webseite „The LAD Bible“ auf Facebook veröffentlicht hat, wurde bisher mehr als 20.000 Mal geteilt.

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(ben)