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Als die Mutter das in den Brutkasten legt, geht es dem Baby sofort besser

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Vor 13 Jahren brachte Yamile Jackson ein Frühchen zur Welt – zwölf Wochen vor dem regulären Geburtstermin wurde Zachary geboren. Der Junge wog nicht einmal 1000 Gramm und musste auf der Frühchenstation bleiben.

Die Mutter verbrachte jeden Tag an der Seite ihres Sohnes, doch abends musste sie allein nach Hause gehen. "Es ist sehr schwer sein Neugeborenes im Krankenhaus zurückzulassen", sagte Jackson. Damit der Junge sich trotzdem geborgen fühlen konnte, kam die Mutter auf eine Idee: Sie füllte einen Gartenhandschuh mit Leinsamen und legte ihn neben sich ins Bett.

Als die junge Frau am nächsten Tag ihren Sohn besuchte und ihn abends alleine lassen musste, legte sie den Handschuh, den sie die ganze Nacht am Körper getragen hatte, neben Zachary. Welche Wirkung der Handschuh auf die Gesundheit ihres Sohns hatte, könnt ihr oben im Video sehen.

Der Handschuh ersetzte die Hand der Mutter

Der Junge hatte auf diese Weise weiterhin das Gefühl, dass ihn eine Hand hielt und roch weiterhin den Geruch seiner Mutter. Und er Handschuh hatte positive Auswirkungen auf den gesundheitlichen Zustand des Kindes: Zacharys Herzschlag und Atmung waren deutlich gleichmäßiger als die Nächte zuvor.

Jackson erzählte der Huffington Post, dass eine Krankenschwester sie daraufhin fragte, ob sie für die gesamte Frühchenstation solche Handschuhe anfertigen könne.

So kam Jackson auf die Idee, dass vielleicht andere Eltern und deren Kindern ein solcher Handschuh helfen könnte: "The Zaky" soll die Babys beruhigen - besonders, wenn er nach den Eltern riecht.

Ursprünglich hatte Jackson "The Zaky" zur Beruhigung ihres Sohnes entwickelt, doch mittlerweile hat der Handschuh schon vielen Frühchen geholfen.

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(juk)