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Donald Trumps Söhne gehen auf Jagdurlaub: Für ihren Vater sind das schlechte Nachrichten

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Immer wieder ist Donald Trump in kleinere und größere Skandale verwickelt. Immer wieder sagen Experten: Dieses Mal könnte es für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten brenzlich werden. Bisher ist es nicht so gekommen. Trump liegt nach jüngsten Umfragen mit Hillary Clinton gleichauf.

Doch was sich nun anbahnt, könnte für den Republikaner wahrlich unangenehm werden. Seine Söhne, Donald Junior und Eric, gehen nämlich auf Jagdurlaub in Kanada. Das berichtet die „Washington Post“.

Wieso ist das so brisant?

Die beiden haben eine äußerst unrühmliche Vorgeschichte.

Schockierende Bilder von einer Safari

Im Jahr 2012 leakte eine Tierrechtsorganisation Bilder, die zeigten, wie die beiden jungen Männer mit den toten Körpern bedrohter Tierarten posierten.

Elefanten, Antilopen und Wildkatzen hatten die Trumps offenbar auf einer Safari in Simbabwe geschossen. Besonders grausam: Auf diesem Bild ist Donald Trump Jr zu sehen, wie er den Schwant eines Elefanten in seiner linken Hand hält. In seiner Rechten hält er das Messer, mit dem er ihn dem Tier zuvor abgetrennt hatte.

Ein erneuter Skandal könnte Trumps Kampagne gefährden

Bereits damals sorgten die Bilder für empörte Reaktionen in den sozialen Medien. Wahlkampfexperten glauben, dass entsprechende Bilder der Trump-Jünglinge aus Kanada, einen durchaus negativen Einfluss auf die Kampagne ihres Vaters haben könnten.

In Kanada können mit entsprechender Lizenz Rentiere, Elche. Wölfe, Eisbären, Grizzlybären, Schwarzbären und Dall-Schafe gejagt werden.

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Bilder von ihrem nächsten großen Fang haben die Trumps bisher nicht veröffentlicht. Und sie werden sich wohl davor hüten es zu tun.

Clinton jedenfalls nutzte das Tierschutz-Thema bereits auf einer Wahlkampfveranstaltung in Las Vegas. Als Umweltschützer ihre Rede mit lauten Rufen unterbrachten, entgegnete Clinton: „Scheinbar sind diese Leute hier, um gegen Trump zu protestieren. Er und seine Söhne haben viele Tiere getötet, also, danke, dass ihr dieses Thema ansprecht.“

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