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US-Präsidentschaftswahlkampf: Clinton liegt in Umfrage wieder vorne

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CLINTON
Die Demokratin Hillary Clinton liegt laut aktuellen Zahlen wieder vorn im Präsidentschaftswahlkampf | Getty
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  • Laut einer aktuellen Studie liegt Hillary Clinton wieder acht Punkte vor Donald Trump
  • Eine vorausgegangen Studie hatte beide Kandidaten fast gleichauf gesehen
  • Grund für die Schwankung könnte Trumps neueste Kontroverse sein

Der US-Präsidentschaftswahlkampf bleibt spannend. Nachdem eine Studie diese Woche Hillary Clinton und Donald Trump fast gleichauf einstufte, will eine neue Erhebung Clinton nun wieder mit acht Punkten in Vorsprung sehen.

Für die repräsentative Studie der amerikanischen Nachrichtenseiten "Washington Post" und "ABC News" wurden rund 1.000 US-Bürger im Zeitraum vom 1. bis 4. August zu ihren Wahltendenzen befragt.

Das Ergebnis: Laut der Studie liegt die Demokratin Hillary Clinton nun mit 50 zu 42 Prozent vor dem Republikaner Donald Trump.

Trumps neueste Kontroverse könnte ihn Stimmen kosten

Zum Thema: Umfrage-Irrsinn in den USA - Schuld ist das amerikanische Wahlsystem

Kurios: Noch einen Tag zuvor hatte eine Studie der Nachrichtenagentur Reuters den beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen prognostiziert. Hintergrund der Schwankungen könnten sowohl die Parteitage der Demokraten Ende Juli, als auch Trumps neueste Kontroversen sein.

Unter anderem hatte sich Trump mit dem Vater eines im Irak getöteten muslimischen Soldaten angelegt - eine Entscheidung, die bei Wählern beider Parteien nicht gut ankam.

Rund 74 Prozent der Befragten gaben demnach an, nicht mit Trumps Handlungen in diesem Fall übereinzustimmen - nur rund 13 Prozent gaben an, in dem Konflikt auf seiner Seite zu stehen.

Kritik aus den eigenen Reihen: Erste Republikaner rücken von Trump ab

Unterdessen haben einem Bericht der "New York Times" zufolge erste Mitglieder seiner Republikaner damit begonnen, von Trump abzurücken.

In der Partei und bei Parteispendern gebe es Diskussionen darüber, ob man nicht lieber die Wahlkampf-Ressourcen auf die Wahlen zum Senat und zum Repräsentantenhaus konzentrieren solle, um dort einen konservativen Gegenpol zur künftigen Präsidentin Hillary Clinton zu etablieren.

Um seinen Wahlkampf wieder auf Kurs zu bringen, will Trump am kommenden Montag in Detroit eine Grundsatzrede zur Wirtschaftspolitik halten.

Bereits am Freitag hatte Trump ein neues Team vorgestellt, das ihn wirtschaftlich beraten soll. Es hat mehr als ein Dutzend Mitglieder, alle sind Männer und alle sind sehr reich.

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(tos)