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Sie probierten bunte Bonbons - doch was darin steckte, brachte sie ins Krankenhaus

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Alle Eltern erzählen ihren Kindern, dass sie nie, aber auch gar nie, Süßigkeiten von Fremden annehmen dürfen. Und wenn die Kinder dann erwachsen sind - denken sie nicht mehr dran. Ein Vorfall auf dem Rap-Festival EstFest im US-Bundesstaat Ohio zeigt, wie böse das ausgehen kann.

24 Festival-Besucher wurden am Wochenende ins Krankenhaus gebracht, weil sie Bonbons gegessen hatten, von deren hohem THC-Gehalt sie nichts wussten. THC ist ein Bestandteil von Cannabis und löst einen Rausch aus.

High durch bunte Bonbons

Offensichtlich wurden die Bonbons den nichts ahnenden Festival-Besuchern als ganz normal verpackte Süßigkeit angeboten:

Dabei war der THC-Gehalt in den Süßigkeiten so hoch, dass schon ein, zwei Bonbons reichten, um high zu werden, wie die Polizei berichtete. Allerdings aßen manche Betroffene eine ganze Packung.

THC verändert jedoch den Bewusstseinszustand, was ziemlich beängstigend sein kann, wenn man nicht weiß, woran das liegt.

Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter aufgespürt

Polizist Joe Petrycki sagte dem amerikanischen Fernsehsender "NBC": "Sie verloren nicht ihr Bewusstsein, sie fühlten sich einfach anders." Es wird erwartet, dass sich alle Betroffenen erholen werden.

Mittlerweile hat die Polizei auch den mutmaßlichen Täter gefunden, der die Süßigkeiten an die nichts ahnenden Besucher verteilte: ein Mann aus Michigan, der eine Lizenz zum Anbau von Marihuana besitzt.

Sein Motiv ist unbekannt und auch die Frage, warum er die Festival-Besucher nicht einfach über den Inhalt seiner Bonbons informiert hat, ist ungeklärt. Denn einige der Estfest-Fans scheinen dem Marihuana-Konsum nicht allzu abgeneigt zu sein:

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(sk)